Zu 100 Prozent vom Land gefördert CO2-Ampeln für alle Duisburger Schulen und Kitas

Duisburg · Die Geräte sollen in allen Klassenräumen, Lehrerzimmern und Sekretariaten sowie in den Betreuungsräumen der Duisburger Kitas stehen. Sie sollen zusammen mit dem richtigen Lüften die Luftqualität in diesen Räumen verbessern und so das Infektionsrisiko senken.

 Solche Ampeln zeigen schnell an, wie es um die Raumluft bestellt ist.

Solche Ampeln zeigen schnell an, wie es um die Raumluft bestellt ist.

Foto: dpa/Hendrik Schmidt

Über ein Förderprogramm des Landes NRW stattet die Stadt Duisburg alle Duisburger Schulen und Kindertagesstätten mit insgesamt 8305 CO2-Messgeräten im Wert von insgesamt knapp 460.000 Euro aus. Das teilte die Stadt jetzt mit

Mit diesen Instrumenten wird der CO²-Gehalt in der Raumluft in Form eines Ampelsystems (grün, gelb, rot) wiedergegeben und zeigt an, wann ein Raum zu lüften ist.

6890 Messgeräte werden für die Ausstattung aller Klassenräume, Sekretariate und Lehrerzimmer an den Schulen und 1415 Messgeräte für die Betreuungsräume der Kitas und Großtagespflegen benötigt.

Die flächendeckende Ausstattung aller Unterrichts- und Betreuungsräume unterstütze durch die konstanten Luftmessungen das regelmäßige Stoß- und Querlüften, da dies weiterhin die wichtigste und wirkungsvollste Maßnahme zur Verbesserung der Luftqualität sei, so die Stadt.

Elternvertreter hatten dagegen gerade in Zeiten der Pandemie, als sich viele Schüler und Lehrer infizierten, Luftfilter zur Verbesserung des Raumklimas in Klassenräumen gewünscht. Dies gab es aber nur für Räume, die nicht ausreichend belüftet werden konnten, zum Beispiel, weil sie keine Fenster haben.

Durch die CO2-Ampeln werde das Infektionsrisiko für die Kinder, Jugendlichen und Eltern sowie den Beschäftigten gesenkt und die Präsenzangebote vor Ort gesichert, heißt es seitens der Stadt. Angesichts der Energiemangellage und der Klimabeeinträchtigung seien der zielgenauere Luftaustausch und der optimierte Energieverbrauch weitere positive Effekte. Die Auslieferung der Messgeräte hat bereits begonnen. Der Stadt Duisburg entstehen keine Kosten, da die Förderung der Geräte 100 Prozent beträgt.

(RP)
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