Drachenboot-Fun-Regatta im Duisburger Innenhafen

Im Duisburger Innenhafen : Großer Sport und Spaß auf dem Drachenboot

140 Teams gehen bei der 20. Drachenboot-Fun-Regatta im Innenhafen an den Start. Am Samstag ist das größte Drachenboot der Welt zu sehen

Am Freitag ertönte im Duisburger Innenhafen das Startsignal für die 20. Drachenboot-Fun-Regatta. Bis Sonntag heißt es wieder: „Ready – Attention – Go!“ und ab an die Paddel. „Wir haben einmal mit 32 Mannschaften angefangen“, sagt Dagmar Bungardt, City-Managerin. Mit der Zeit ist die Veranstaltung zu einem großen Event und Publikumsmagneten gewachsen, denn in diesem Jahr werden 140 Mannschaften an den Start gehen. „Die Zahl wurde begrenzt“, teilt Werner von Häfen von der Wanheimer Kanugilde mit. Drei Tage lang werden die Drachenboote in Duisburg wieder zum Leben erweckt.

Wenn die Boote, besetzt mit bis zu 20 Paddlern, im einheitlichen Takt der Trommeln über die 250 Meter lange Rennstrecke um die Wette paddeln, werden wieder viele Schaulustige am Innenhafen erwartet. Gefeiert werden soll am Rande der Wettkämpfe mit dem traditionellen Hafenfest. Wie bei der Drachenboot-Fun-Regatta üblich, gehen nicht nur Profis an die Paddel, sondern vor allem Laien – egal ob Sportverein, Firmentruppe oder Freundeskreise. „Bunte Kostüme werden wir in jedem Fall sehen“, sagt von Häfen.

Die ersten Rennserien beginnen am Wochenende jeweils um 10 Uhr. Alle sechs bis sieben Minuten werden in den Läufen vier Drachenboote zeitgleich an den Start gehen. In den Vorrunden gehen die Drachenbootrennen über eine Distanz von 250 Meter. Spannend wird es bei den Finalläufen ab 16.30 Uhr. Dann stehen Verfolgungsrennen mit Wendemanöver um eine Boje auf dem Plan. Die 500 Meter Distanz werden die Teams nacheinander erpaddeln. Erst nachdem das letzte der acht Finalboote die Ziellinie überquert hat, werden bei der Siegerehrung die Zeiten der Boote bekanntgegeben. Das verspricht Spannung bis zum letzten Moment.

Am Samstag warten zwei besondere Highlights auf die Zuschauer: Zum einen wird im Zuge der Sponsorenrennen eine chinesische Mannschaft starten. Mit im Boot wird ein Generalkonsul der Volksrepublik China sitzen. Um 15.15 Uhr ist das Rennen geplant. „Ich bin gespannt, ob er paddeln kann“, sagt Werner von Häfen. Im Reich der Mitte hat das Drachenbootrennen schließlich seinen Ursprung und eine lange Tradition.

Die Duisburger Drachenboot Regatta startete am Freitag mit einem China Business Empfang für Unternehmer. Die Netzwerkveranstaltung begann mit einem Grußwort von Duisburgs OB Sören Link. Danach folgte eine feierliche Taufe zweier Drachenboote auf der Promenade vor dem Gebäude der Wirtschaftsbetriebe. Link und der chinesische Generalkonsul Feng malten jeweils ein Auge des Drachenkopfes aus.

Darüber hinaus wird das größte Drachenboot der Welt mit 50 Paddlern am Samstag an den Start gehen. Doch das soll nicht alles gewesen sein: Im Schlepptau hat das Drachenboot den U19 Wakeboard-Weltmeister Max Milde. Der Duisburger soll durch den Innenhafen gezogen werden. Ob der Versuch gelingt, wird sich am Samstag um 16.10 Uhr zeigen. Dann soll das mehr als eine Tonne schwere Boot mit Muskelkraft und bei Trommelschlägen in Bewegung gesetzt werden.

Für die kleinen Gäste soll es im Garten der Erinnerung ein Kinderfest mit Hüpfburg und Kinderschminken geben (Sa. 14 bis 18 Uhr, So. 11 bis 18 Uhr). Aufgrund der Parkplatznot im Innenhafen wird es ein zusätzliches Parkangebot an der Stresemannstraße geben. Schauinsland Reisen stellt den Firmenparkplatz kostenlos zur Verfügung (Sa. 13 bis 22 Uhr, So. 10 bis 22 Uhr).

(ja)
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