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Duisburg: Die neue Frau an der Spitze der VHS West

Duisburg : Die neue Frau an der Spitze der VHS West

Gabriele Petrick (56) tritt am Montag die Nachfolge von Friedhelm Ufermann als Leiterin der Arbeitsstelle Duisburg-West an.

Am Montag ist der erste Arbeitstag, bereits am Mittwoch hat Gabriele Petrick ihren ersten "großen Auftritt" als neue Leiterin der Zweigstelle West der Volkshochschule (VHS) Duisburg. Dann nämlich wird sie das Programm für das Frühjahrssemester vorstellen. Die 56-Jährige tritt die Nachfolge von Friedhelm Ufermann an und leitet, genau wie er in den vergangenen Jahren, gemeinsam mit Michael Fastabend, dem Leiter der Arbeitsstelle Nord, gleichzeitig auch die VHS-Arbeitsstelle Mitte/Süd.

Petrick wurde in Sevelen geboren und wuchs in Rheinkamp auf. Sie studierte Germanistik und Philosophie auf Lehramt in Düsseldorf und war dann viele Jahre Lehrerin an den Berufsbildenden Schulen in Hilden. 1992 nahm sie eine Stelle bei der Stadt Duisburg an und wurde schließlich Ausbildungsleiterin. Vor vier Jahren wechselte sie zur VHS und leitete dort den Fachbereich EDV, Ernährung und Hauswirtschaft.

Auch war sie in dieser Zeit zuständig für das Qualitätsmanagement der VHS. Denn seit April 2005 ist die VHS Duisburg zertifiziert und hat damit ihre Qualifikation im Bereich Weiterbildung nachgewiesen. "In meine Zeit bei der VHS fiel die Rezertifizierung", erklärt Petrick. Als Beauftragte für das Qualitätsmanagement habe sie Einblick bekommen in das gesamte System VHS. "Das wird mir jetzt sehr zugutekommen", ist sie sich sicher.

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Was sie an der neuen Position reizt? "Die Vielfalt", sagt Petrick. "Das Angebot beinhaltet die gesamte Palette, die die VHS bietet — von der Grundbildung über Gesundheit bis hin zu Kultur. Das ist das Spannende. Im Duisburger Westen wird das ganze Spektrum geboten." Zudem sei die Arbeit sehr vielfältig, und sie komme jetzt viel mehr mit Menschen zusammen. "Der Kontakt zu den Dozenten und auch zu den Kursteilnehmern ist jetzt viel enger als vorher", beschreibt sie. Zudem arbeite sie eng mit dem Vorstand der Arbeitsstelle West zusammen. Und auf das neue Team mit Verwaltungsmitarbeiterin Eva-Maria Zeus , mit der sie künftig eng zusammenarbeiten wird, freue sie sich sehr. Die beiden haben sich bereits näher kennengelernt, denn ihr Vorgänger habe sie sehr gut eingearbeitet. "Er hat sich damit sehr viel Mühe gegeben, das war sehr hilfreich", sagt Petrick dankbar.

Ansonsten will sie "das Rad nicht neu erfinden", betont sie. "Die Vielfalt wird bleiben." Und wenn künftig Änderungen im Programm vorgenommen würden, "ergeben die sich aus der gesellschaftlichen Entwicklung". Was Petrick aber plant: "Ich kann mir vorstellen, dass in Sachen Fotografie etwas dazukommt — Kurse in Bildbearbeitung, aber auch Fotokurse", sagt sie. Geschuldet ist diese Idee wohl ihrem Hobby. "Ich fotografiere sehr gerne", erzählt sie. Als damals das neue MSV-Stadion gebaut wurde, sei sie jeden Tag dort gewesen und habe eine Art Bautagebuch geführt. Damit hat sie gleich zwei Hobbys miteinander verknüpft, den sie ist auch Fußballfan.

Jetzt erst einmal freut sie sich auf die neue Aufgabe. "Das Programm für das Frühjahrssemester steht ja schon", sagt sie. "Die richtige konzeptionelle Arbeit geht dann los fürs Herbstsemester."

(RP)