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Duisburg: Die Mischung macht's

Duisburg : Die Mischung macht's

Bei "Guitar Heroes of the World" in der Homberger Glückauf-Halle treten Ende Januar Interpreten auf, die so noch nie gemeinsam einen Konzertabend gestaltet haben. Es gibt bereits Anfragen von Fans der Instrumentalmusik aus ganz Europa. 1000 von ihnen können dabei sein.

Homberg Schon der Bandname "The Spotnicks" gibt einen Hinweis darauf, wie lange die schwedische Formation um Bo Winberg und Bob Lander schon im Geschäft ist, denn er ist angelehnt an den ersten künstlichen Satelliten "Sputnik 1", den die Russen 1957 in den Weltraum schossen. Im gleichen Jahr, wenn auch noch unter anderem Namen, standen die Schweden erstmals auf der Bühne und prägten seitdem die Gitarren-Instrumentalmusik.

Umso bemerkenswerter ist es, dass es dem Homberger Bezirksamt in Zusammenarbeit mit dem lokalen Radiosender Rio gelungen ist, diese Weltstars zu einem Auftritt in der Glückauf-Halle in Homberg zu bewegen. Am Samstag, 28. Januar 2012, findet dort unter dem Titel "Guitar Heroes of the World" eine Musiknacht mit internationalen Künstlern statt, die so noch nie gemeinsam auf der Bühne standen.

Hochkarätige Besetzungsliste

Neben den Spotnicks, die Anfang der 70er Jahre mit "If you could read my mind" ihren in Deutschland bekanntesten Hit feierten, treten auch "Les Starsmen" aus Frankreich und die Dortmunder Band "Tommy & the Blue Boys" auf.

Nach den Deutschen, die das Konzert um 19 Uhr eröffnen werden (Einlass ist bereits ab 17 Uhr), ist die begnadete Nachwuchskünstlerin Zoe McCulloch an der Reihe, deren Alben bereits zweimal für den Grammy nominiert waren. Ebenfalls ein Höhepunkt wird der Auftritt von Brian Locking sein, der einmal Mitglied der Gruppe "The Shadows" war.

"In dieser Zusammenstellung von verschiedenen Gruppen aus verschiedenen europäischen Ländern ist die Veranstaltung einzigartig", sagt Walter Lippert, der die musikalische Auswahl maßgeblich mitverantwortet hat. Bereits jetzt erreichten ihn Anfragen aus ganz Europa von Fans, die sich das Spektakel auf keinen Fall entgehen lassen wollen. "Man muss wissen, dass sich das Genre ein treues Publikum bewahrt hat, das heute von 25 bis 85 Jahren reicht und jedes Jahr Millionen von Platten verkauft", erläutert Lippert.

Das Ende ist offen

Genau deshalb erwartet er auch, dass die Glückauf-Halle ausverkauft sein wird – so wie im Jahr 1998, als es das bislang erste Instrumental-Gitarrenkonzert dort gab. "Das Ende ist übrigens offen. Es kann gut sein, dass die Nacht bis 2 oder 3 Uhr dauert", wagt Bezirksamtsleiter Jürgen Scherhag, der sich auf die vielen internationalen Gäste im Stadtteil freut, eine Prognose.

Insgesamt 1000 Zuschauer können dabei sein und sich auch noch über vergleichsweise günstige Ticketpreise freuen (siehe Info-Kasten). "Wenn die Halle ausverkauft ist, haben wir dennoch gute Chancen auf einen kleinen Gewinn", stellt Markus Dorok vom Bezirksamt in Aussicht.

(RP)