Duisburg: Die Kostenentwicklung

Duisburg : Die Kostenentwicklung

Das Land Nordrhein-Westfalen hat der Stadt Ende 2004 rund 7,8 Millionen Euro Fördergeld für den Bau der Querspange zugesagt. 180 000 Euro an Landesmitteln sind bereits in die Planung geflossen. Wird das Projekt nicht realisiert, müssen sie zurückgezahlt werden.

Als die Stadt im Jahr 2001 ihre ersten Anträge für eine Förderung durch das Land stellte, ging sie von Gesamtkosten von rund 14,2 Millionen Euro aus: rund 12,8 Millionen Baukosten, rund 680 000 Euro Honorarkosten, etwa 675 000 Euro Verwaltungspauschale.

Im September 2009 war nun die Rede von Kosten von insgesamt rund 17,5 Millionen Euro, davon rund 15,1 Millionen an Baukosten. Die Honorarkosten würden auf rund 2,3 Millionen Euro steigen, die Verwaltungskosten auf gut 30 000 Euro sinken – Letzteres liegt an Umstrukturierungen in der Verwaltung. Hinzu kämen knapp 1,3 Millionen Euro für Vorarbeiten, wie den Bau einer zusätzlichen Bahnüberführung.

Alles in allem geht die Stadt jetzt davon aus, einen Eigenanteil von über sieben Millionen Euro stemmen zu müssen.

(RP)
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