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Duisburg: Die ersten Anmeldezahlen liegen vor

Duisburg : Die ersten Anmeldezahlen liegen vor

Das "Landfermann" und das "Steinbart" erfreuen sich bei Eltern und Kinder großer Beliebtheit. Die Realschulen hingegen verlieren möglicherweise wegen der Sekundarschuldebatten leicht an Sympathie.

Die weiterführenden Schulen in Duisburg haben in den letzten Wochen und Monaten um Neuanmeldungen geworben. Bei Elterngesprächen und Tagen der offenen Tür haben sie versucht, möglichst viele Grundschüler und ihre Eltern für ihr Angebot zu begeistern. Jetzt ist die erste Frist für die Anmeldungen abgelaufen.

Gymnasien

Nachdem das Landfermann-Gymnasium in der Innenstadt in den letzten Jahren einen Einbruch bei den Neuanmeldungen zu verzeichnen hatte, haben sich die Zahlen wieder stabilisiert. 151 Schüler werden voraussichtlich die Eingangsklassen der Schule, die schon ab dem fünften Schuljahr Lateinunterricht anbietet, besuchen. "Von der Größenordnung her ist es im Wesentlichen gleich geblieben wie im Vorjahr", so Detlef Kleinschwellenkamp, stellvertretender Schulleiter. Bis März werden noch Nachmeldungen entgegengenommen. Erfahrungsgemäß passiere in dieser Zeit allerdings nicht mehr viel.

In ähnlichen Dimensionen bewegt man sich am Meidericher Max-Planck-Gymnasium mit 158 Neuanmeldungen. Das "Mercator" in Hochfeld, eines der kleineren Gymnasien im Stadtgebiet, verzeichnet bislang 68 Neuzugänge.

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Sehr zufrieden ist man auch am Steinbart-Gymnasium am Kantpark. Schulleiter Ralf Buchland freut sich über die 153 Anmeldungen und das deutliche Plus gegenüber dem vorigen Jahr (126). "Wir erwarten maximal fünf Züge" so Buchland. Es kann sein, dass dem einen oder anderen Kind noch eine Absage geschickt werden muss.

Gesamtschulen

Viele Gesamtschulen profitierten bei den Neuanmeldungen möglicherweise von der Unsicherheit der Eltern bezüglich der neuen Sekundarschulen. Uwe Harker, stellvertretender Leiter der Erich Kästner Gesamtschule in Homberg bestätigte am Freitag 145 Neuzugänge. Damit liege die Zahl im Vorjahresbereich. Nach Auskunft der Schulleitung der Heinrich-Heine-Gesamtschule in Rheinhausen müsse man die Koordinierungsgespräche der Schulleiter am 25. Februar abwarten, um eine endgültige Zahl nennen zu können.

Realschulen

An den Duisburger Realschulen liegen insgesamt 585 Neuanmeldungen vor. Im Vorjahr konnte man 610 neue Schüler gewinnen. Dies teilte das Schulverwaltungsamt mit.

Hauptschulen

Besonders betroffen von den Planungen bezüglich der neuen Sekundarschule sind die Duisburger Hauptschulen. Die Hauptschule an der Hitzestraße in Wanheimerort darf keine neuen Schüler mehr aufnehmen. An der Gemeinschaftshauptschule Beim Knevelshof in Wanheim wird noch ein letztes Mal eine Eingangsklasse gebildet. "Bisher haben wir aber erst zehn Neuanmeldungen.", so Schulleiterin Anne Kahlert, die guter Dinge ist, die Mindestzahl von 18 bis zum Ende der Nachfrist zu erreichen: "In den letzten Jahren ist es durch Ablehnungen der Real- und Gesamtschulen immer noch mehr geworden".

(RP/ac)