Duisburg: DGB: Kein Chinastahl für A 40-Brücke

Duisburg: DGB: Kein Chinastahl für A 40-Brücke

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Niederrhein hat sich jetzt dafür ausgesprochen, deutschen Stahl beim Bau der neuen A 40-Brücke zu verwenden. "Der Entwurf der Brücke sieht richtig gut aus", so die DGB-Regionsvorsitzende Angelika Wagner. Nun müsse nur noch sichergestellt werden, dass der benötigte qualitativ hochwertige Stahl aus dem direkt anliegenden Stahlwerk bezogen werde und "nicht aus chinesischen Stahlwerken mit völlig mangelhaften Arbeits- und Umweltbedingungen und durch den weiten Transportweg noch zusätzlich schlechterer Öko-Bilanz". "Wir brauchen dringend den Neubau der A40-Brücke ohne unnötige Verzögerungen", so Angelika Wagner.

Zu lange seien nötige Investitionen aufgeschoben worden. Die bröckelnden Brücken seien eine Schande für unsere Region und eine Gefahr dazu. "Vor allem die vielen Arbeitnehmer, die Pendler, die tagtäglich zu ihrer Arbeitsstelle und zurück kommen müssen, brauchen den Neubau dringend." Eine funktionsfähige Infrastruktur sei für den Logistikstandort Duisburg Voraussetzung für Beschäftigung und Entwicklung in der Region. Auch für den Bau an sich müssten Fachkräfte aus der Region eingestellt werden. Der Bau des 340-Millionen-Euro-Projekts wird wie berichtet frühestens im Herbst 2019 beginnen. Die endgültige Fertigstellung des 802 Meter langen und 80 Meter hohen Bauwerks ist für 2026 geplant.

(mtm)