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Duisburg: Deutsche Kino-Meister des Jahres

Duisburg : Deutsche Kino-Meister des Jahres

Am Sonntag endete mit "Taffe Mädels" das diesjährige Stadtwerke-Sommerkino. Wie es sich gehört, richtete Filmforum-Geschäftsführer Kai Gottlob, der fürs Programm verantwortlich ist, in der "Eispause" einige Worte an das Publikum in der ausverkauften Gießhalle des Landschaftsparks: "Sie werden diese Veranstaltung als deutsche Meister verlassen", sagte Kai Gottlob scherzend.

Hintergrund des seriösen Scherzes ist, dass kein anderes Freiluftkino in Deutschland eine höhere Auslastung in seiner Schlussbilanz vorweisen kann. Bislang galt Düsseldorf mit einer Auslastung von 95 Prozent, die mal vor einigen Jahren erreicht worden waren, als Spitzenreiter. Mit 96,8 Prozent Auslastung ist nun das Stadtwerke-Sommerkino 2013 neuer deutscher Rekordhalter. Und erstmals wurde in diesem Jahr auch die Grenze von 40 000 Besuchern überschritten. Exakt gezählt wurden 41 431 Besucher an den 40 Spielterminen. Im vergangenen Jahr, das bislang auch ein Rekordjahr war, wurden 39 556 Besucher (bei ebenfalls 40 Vorstellungen) gezählt.

Kulturdezernent Thomas Krützberg hob beim Pressegespräch am Montag die positive Signalwirkung für das Duisburger Image hervor, die mit dem Stadtwerke-Sommerkino verbunden ist. Rund 44 Prozent der Kinobesucher kamen nicht aus Duisburg; die meisten Nicht-Duisburger kamen aus den Kreisen Wesel und Kleve, gefolgt von Besuchern aus Mülheim, Oberhausen und auch Düsseldorf. 1070 Plätze gibt es in der Gießhalle, in der man dank eines mobilen Dachs ziemlich trocken, aber dennoch draußen sitzt. Am wenigsten Karten wurden für den ernsten Film "Hannah Arendt" am 4. August verkauft. Aber auch da waren es noch 900 Kinokarten.

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Angesichts einer solchen Bilanz erübrigt sich fast die Frage, was man künftig noch verbessern kann. Ralf Winkels, Geschäftsführer des Landschaftsparks, und Kai Gottlob wollen aber versuchen, das Ambiente rings ums Sommerkino noch weiter zu verschönern. Auch will man sondieren, ob man nicht doch noch einige Plätze mehr in der Gießhalle zur Verfügung stellen kann. Allerdings gehe der Sicherheitsaspekt bei all diesen Plänen vor, betonten Winkels und Gottlob.

(RP)