Duisburg: Der Proberaum ist auf dem Logport-Gelände

Duisburg : Der Proberaum ist auf dem Logport-Gelände

Knapp drei Jahre hat die Band "Fall to Rise" im "Untergrund rumgedümpelt". Heute Abend treten sie wieder auf.

"Wir haben aber in der Zeit immer Konzerte gegeben", sagt René Hartig, Sänger und Gitarrist, der die Band 2014 mitgründete. Jetzt haben sie ihre erste EP fertig in Eigenproduktion - "Lights go down" heißt das Werk, das in Rheinhausen bei Toningenieur Beray Habip im LeFink-Studio produziert wurde. Ihren Proberaum haben "Fall to Rise" auf dem Logport-Gelände.

Durch Mund-zu-Mund-Propaganda haben sie ihre Gigs an Land gezogen. "Ich erinnere mich, wir haben auf dem letzten Freefall-Festival in Moers gespielt", sagt Sebastian Stüning, der Leadgitarrist. Das war 2015, darauf traten sie als eine der beliebtesten Bands des "Freefalls" bei der "Enni-Night of the Bands" im Moerser Bollwerk auf. René Hartig und Sebastian Stüning spielen eigentlich schon seit ihrer Jugend Gitarre. Hartig: "Ich hatte in der Jugend einen Nachhilfelehrer für Latein, der hat mir Heavy-Metal nahe gebracht", erinnert sich der 44-Jährige. "Von da an habe ich Gitarre gelernt." Hervorgegangen ist "Fall to Rise" aus dem Vorgängerprojekt "Fo(u)r Divas", in dem Gitarrist René schon mit Schlagzeuger Patrick Frömel zusammen musizierte. Dann kam Sebastian Stüning als Leadgitarrist hinzu, und Ingo Neven am Bass komplettierte das heutige Line-Up. Den Sound der Band kann man als Alternative-Rock beschreiben, härtere Rocknummern wechseln mit schönen Balladen auf dem Album. Für die Texte zeichnet meist Sebastian Stüning, der im Job als Sozialarbeiter unterwegs ist, verantwortlich: "Die Lyrics sind dann teilweise auch recht persönlich." Das Stück "Lights go down" selbst handelt von den Attentaten im November 2015 in Paris. "Es geht darum, wie man sich wohl gefühlt hätte, wenn man als Augenzeuge mittendrin bei den Anschlägen gewesen wäre", sagt Sebastian Stüning. Ihren nächsten Auftritt hat die Band "Fall to Rise" am heutigen Samstag, 23. September, ab 19 Uhr in der Sofienklause an der Sofienstraße in Hochemmerich. Eintritt ist frei, der Hut geht rum.

(RP)
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