1. NRW
  2. Städte
  3. Duisburg

Coronavirus in Duisburg: Universität druckt Schutzmasken im 3D-Drucker

Bauteile aus Overhead-Folien : Uni Duisburg stellt Schutzmasken im 3D-Drucker her

Mitarbeiter der Universität Duisburg-Essen sammeln derzeit am Campus Folien für Overhead-Projektoren ein. Die sollen als Schild für Atemschutzmasken dienen, die im 3D-Drucker entstehen. 1000 Stück sind geplant.

Immer mehr Labore und Forschungseinrichtungen helfen bei der Versorgung von Kliniken mit Atemschutzmasken. An der Universität Duisburg-Essen werden die dafür nötigen Bauteile jetzt mit 3D-Druckern hergestellt. Das Schild für die Maske wird aus Folien für Overhead-Projektoren geschnitten. „Diese sammeln wir gerade überall an der Uni ein“, sagte Stefan Kleszczynski vom Lehrstuhl für Fertigungstechnik an der Universität.

Je nach Druckverfahren und verwendetem Werkstoff koste der Gesichtsschutz zwischen zwei und neun Euro pro Stück. Die ersten Prototypen seien bereits an der Uniklinik Essen getestet und für gut befunden worden. Aktuell werde die Desinfizierbarkeit der Masken getestet. Wenn alles klappt, sollen 1000 Stück schon bald an das Uniklinikum geliefert werden. Die Uni Duisburg-Essen war nach einem Aufruf der EU-Kommission tätig geworden.

(atrie/dpa)