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Coronavirus: Entwarnung in Duisburg - Verdacht hat sich nicht bestätigt

Zumindest vorläufige Entwarnung in Duisburg : Verdachtsfälle haben sich nicht bestätigt

Das Duisburger Ehepaar, das am Donnerstagmorgen im Fahrner Krankenhaus mit Verdacht auf Infizierung mit dem Corona-Virus untersucht worden war, ist nicht an dem Virus erkrankt. Inzwischen gab es zwei neue Verdächtsfälle – doch auch die bestätigten sich nicht.

Das Duisburger Ehepaar, das am Donnerstagmorgen im Fahrner Krankenhaus mit Verdacht auf Infizierung mit dem Coronavirus untersucht worden war, ist nicht an dem Virus erkrankt. Das haben die Laboruntersuchungen ergeben. Sicherheitshalber soll nun ein zweiter Test durchgeführt werden, um endgültig Klarheit zu erhalten.

Am Freitag berichtete die Stadt dann von zwei neuen Verdachtsfällen. Es handele sich um ein italienisches Paar, das zu Gast in Duisburg sei. Die beiden befanden sich zunächst ebenfalls in häuslicher Quarantäne. „Wenn die Betroffenen nur leichte Symptome haben, gibt es keine Notwendigkeit einer Versorgung im Krankenhaus“, erklärte Stadtsprecherin Susanne Stölting auf Anfrage. Auch die beiden Italiener mussten auf das Ergebnis der Laboruntersuchung warten. Am Freitagnachmittag kam aber bereits die Entwarnung: Auch sie seien nicht infiziert, teilte die Stadt mit.

Das Duisburger Ehepaar war wie berichtet am Donnerstag nach der Untersuchung im Krankenhaus in häusliche Quarantäne geschickt worden, bis das Ergebnis der Laboruntersuchungen feststand. Der Mann hatte nach der Rückkehr von einer Italien-Reise über Atembeschwerden geklagt. Daraufhin hatte sich das Paar an das Gesundheitsamt gewendet.

Im Fahrner Krankenhaus wurde dann zumindest ein Verdacht diagnostiziert, der sich aber glücklicherweise zunächst als unbegründet erwies. Hätte sich der Verdacht bei dem Ehepaar bestätigt, hätte das Gesundheitsamt enge Kontaktpersonen der beiden ermittelt und für die Inkubationszeit von 14 Tagen beobachtet. Die übrigen Krankenhäuser in Duisburg seien darauf eingerichtet, weitere Verdachtsfälle aufzunehmen und zu isolieren. Einen städtischen Krisenstab gibt es indes noch nicht. „Davon sind wir weit entfernt“, so Susanne Stölting.

Die Arbeitsagentur machte am Freitag darauf aufmerksam, dass es in Betrieben infolge der Virenepidemie zu Lieferengpässen oder Schutzmaßnahmen kommen könne, die zu Arbeitsausfällen führten. Komme es in solchen Fällen zu Lohn- und Gehaltsausfällen, sei ein Ausgleich durch Kurzarbeitergeld möglich. Betriebe müssten die Kurzarbeit zuvor bei der Agentur anzeigen. Ob die Voraussetzungen dafür vorliegen, entscheidet dann die Agentur.

(mtm)