Coronavirus in Duisburgs Partnerstadt „Der Höhepunkt der Infektionen wird in 14 Tagen erwartet“

Duisburg · In China herrscht zurzeit der Ausnahmezustand. Prof. Eckhard Nagel, Präsident des deutsch-chinesischen Freundschaftskrankenhauses Tongji in Wuhan, über die Situation nach dem Ausbruch der Infektion durch Coronaviren in der Elf-Millionen-Metropole.

 Mediziner in Wuhan im Kampf gegen die weitere Ausbreitung der Coronaviren.

Mediziner in Wuhan im Kampf gegen die weitere Ausbreitung der Coronaviren.

Foto: dpa/Cheng Min

Im Herbst dieses Jahres soll wieder eine Delegation aus Duisburg nach Wuhan reisen. „Ich hoffe, dass das dann wieder komplikationslos möglich ist“, sagt Nagel. Schließlich finden im Herbst auch die Feiern zum 120-jährigen Bestehen der Tongji-Klinik statt. Dass Coronaviren durch die Züge auf der neuen Seidenstraße auf ihrer Reise von Chongqing nach Duisburg gelangen, hält der Mediziner für sehr unwahrscheinlich: „Eine Gefahr wäre nur dann gegeben, wenn lebende Tiere transportiert würden. Und da die Viren im Regelfall von Menschen zu Mensch übertragen werden, sehe ich die Infektionsgefahr auf diesem Wege als sehr gering an. Schließlich wechseln die Lokführer auf der Strecke mehrmals.“

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