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Coronavirus Duisburg: Kliniken und Altenheime schränken Besuch ein

Folgen des Coronavirus : Kliniken und Altenheime in Duisburg schränken Besuchszeiten ein

Auch die Krankenhäuser in Duisburg reagieren auf die Ausbreitung des Coronavirus. Kliniken reduzieren die Zahl der Besucher pro Patient. Altenheime dürfen teilweise gar nicht mehr besucht werden.

Das Evangelische Klinikum Niederrhein, das Bethesda Krankenhaus und das Herzzentrum haben die Besuchszeiten eingeschränkt. Besuche sind ab sofort nur noch zwischen 15 und 17 Uhr möglich. Wie die Kliniken mitteilen, seien nur noch zwei Besucher pro Patient erlaubt.

Für die Kinderstation im Herzzentrum bedeutet das, dass die Begleitperson, die mit dem Kind im Krankenhaus ist, mitgerechnet wird. Kinder sind als Besucher nicht erlaubt. Die Intensivstationen im Herzzentrum und im Evangelischen Krankenhaus Duisburg Nord beschränken ihren Besuchszeitraum auf 16 bis 17 Uhr, im Bethesda auf 17 bis 18 Uhr.

Die Malteser Kliniken am Niederrhein beschränken die Besuchszahlen auf eine Person pro Patient. Zudem werden ebenfalls bis auf Weiteres die ehrenamtlichen Mitarbeiter (grüne Damen) in den Häusern nicht mehr eingesetzt. Menschen mit Fieber, Husten, Atembeschwerden oder ähnlichen Symptomen werden gebeten, auf einen Besuch zu verzichten. Es gehe darum, Patienten mit einem geschwächten Immunsystem zu schützen.

Besuche in Alten- und Pflegeheimen in Nordrhein-Westfalen sind nach einem Erlass der Landesregierung nicht grundsätzlich untersagt – aber wegen des Coronavirus eingeschränkt. Reagiert hat in Duisburg etwa das Altenzentrum am Altenbrucher Damm. Dort werden Besucher gebeten, das Haus nicht mehr zu betreten. Auch die Kantine ist geschlossen. Ausnahmen könnten im Einzelfall und unter Auflagen für nahe stehende Personen zugelassen werden, etwa im Rahmen der Sterbebegleitung

(atrie)