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Coronavirus Duisburg: Einkaufswagen-Pflicht im Supermarkt, Hamsterkäufe verboten

Coronavirus in Duisburg : Hamsterkäufe verboten, Einkaufswagenpflicht im Supermarkt

Die Duisburger Stadtverwaltung macht im Kampf gegen das Coronavirus weiter ernst. Per Allgemeinverfügung begrenzt sie sowohl den Zugang zu als auch die Warenausgabe in den Duisburger Supermärkten.

Die Duisburger Stadtverwaltung hat am Freitag per Allgemeinverfügung sogenannte Hamsterkäufe untersagt. Waren dürften fortan auf Duisburger Stadtgebiet nur noch in haushaltsüblichen Mengen abgegeben werden, heißt es in einer Mitteilung der Verwaltung, die unserer Redaktion vorliegt. Außerdem macht die Stadt allen Geschäften in Duisburg, die derzeit noch geöffnet haben dürfen, nun detaillierte Vorgaben zur Hygieneregeln, zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Gewährleistung eines Mindestabstands zwischen den Kunden.

So sind Kunden in Duisburg ab sofort dazu verpflichtet, Einkaufswagen zu nutzen, sofern solche am Geschäft vorhanden sind. Außerdem wird die maximale Anzahl von Kunden im Geschäft auf einen Kunden je zehn Quadratmeter Geschäftsfläche begrenzt. Auch dürfen nur noch so viele Einkaufswagen am Geschäft vorgehalten werden, wie Kunden im Geschäft zugelassen sind.

Das Ziel sei, so die Verwaltung, die Ausbreitung des Corona-Virus durch soziale Distanzierung im täglichen Leben zu verlangsamen. Die Abgabenbeschränkung werde eingeführt, um sicherzustellen, dass Kunden in den entsprechenden Geschäften alle Produkte finden, die sie für ihren Grundbedarf benötigen. Kunden sollen möglichst nur noch ein Geschäft besuchen, um sich einzudecken.

Die Regelungen sollen ab Samstag gelten.

(th)