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Corona-Zahlen in Duisburg: Inzidenz steigt auf 240,8 - 1181 Infizierte

Corona-Pandemie : Duisburg hat die höchste Sieben-Tage-Inzidenz in NRW

Die Zahl der Corona-Fälle in Duisburg steigt weiter. 154 Neuinfektionen sind seit gestern dazu gekommen. Rund ein Prozent der Duisburger ist oder war mit dem Virus infiziert. Die Stadt ist damit Spitzenreiter im Land.

Die Zahl der Corona-Infizierten in Duisburg steigt erneut weiter an. Derzeit (Stand: 28. Oktober, 20 Uhr) leben 1181 infizierte Menschen in der Stadt. Das ist der höchste Wert, der in Duisburg jemals gemessen wurde. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 240,8. Insgesamt haben sich in Duisburg 4984 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Das entspricht rund einem Prozent der Duisburger Bevölkerung. 3722 gelten inzwischen als genesen, 81 sind verstorben.

In Duisburg wurden bisher insgesamt 68.961 Tests durchgeführt.

In den städtischen Fußgängerzonen und Einkaufsstraßen gilt seit Donnerstag, 22. Oktober, die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Der Krisenstab der Stadt Duisburg hat jetzt durch eine Allgemeinverfügung festgelegt, dass im öffentlichen Raum nur noch zwei Personen zusammenkommen dürfen. Die bisherigen Ausnahmen, die in der Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen festgelegt sind, gelten auch weiterhin. Das bedeutet, dass sich mehr als zwei Personen im öffentlichen Raum nur dann aufhalten dürfen, wenn es sich
– ausschließlich um Verwandte in gerader Linie, Geschwister, Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner,
– ausschließlich um Personen aus maximal zwei verschiedenen häuslichen Gemeinschaften,
– um die Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen oder feste Gruppen von Kindern, die in einer Einrichtung im Sinne der Coronabetreuungsverordnung ohne Einhaltung von Mindestabständen betreut werden dürfen, oder
– um zwingend notwendige Zusammenkünfte aus betreuungsrelevanten Gründen handelt.

Die neue Allgemeinverfügung der Stadt Duisburg gilt ab sofort.. Das Bürger- und Ordnungsamt wird die neue Regelung kontrollieren, ein Verstoß wird mit einem Bußgeld in Höhe von 250 Euro geahndet.

Mittlerweile lässt der Krisenstab auch gezielt Personen ohne Symptome testen, die etwa in Kliniken und Kitas arbeiten. Gibt es nun einen Verdacht auf einen größeren Ausbruch, sollen nun schneller Quarantäne-Maßnahmen ergriffen werden. Nach Bekanntwerden der Fälle bei Öztas wurde auch eine Sammelunterkunft in Obermarxloh unter Quarantäne gestellt.

(atrie/egb/th/mtm/lils)