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Corona-Regeln in Duisburg: Inzidenz steigt auf 29,9

Inzidenz steigt weiter : Das sind die aktuellen Inzidenzen und Corona-Regeln in Duisburg

Die Inzidenz in Duisburg ist von 27,3 auf 29,9 gestiegen, nachdem innerhalb von 24 Stunden 28 Neuinfektionen hinzugekommen waren. Seit Samstag gelten neue Regeln. Ein Überblick.

Nach aktuellem Stand haben sich in Duisburg 29.197 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 28.300 davon gelten als genesen. 669 Menschen sind im Zuge der Pandemie in Duisburg gestorben.

Insgesamt wurden 1.057.806 Corona-Tests durchgeführt. Als einziges städtisches Testzentrum bleibt das am Theater am Marientor geöffnet. Termine können unter www.du-testet.de im Netz gebucht werden.

Ein Überblick über die neuen Regeln der Inzidenzstufe 1 (Inzidenz in Duisburg und NRW über 10, aber unter 35), die seit Samstag, 31. Juli gelten. (Hinweis: Statt eines negativen Testergebnisses kann auch ein Nachweis über eine Impfung vorgezeigt werden. Genesene müssen ein positives Testergebnis vorweisen, das mindestens 28 Tage und höchstens sechs Monate alt ist.)

Maskenpflicht Sie gilt nicht mehr nur noch in Bussen und Bahnen, im Einzelhandel, in Arztpraxen, in Taxen und bei der Schülerbeförderung. Auch in Innenräumen von Gaststätten, in Museen, Zoos, bei Bildungsveranstaltungen, Gottesdiensten, Versammlungen, körpernahen Dienstleistungen und generell für den Kundenverkehr geöffneten Innenräumen muss wieder eine medizinische Maske getragen werden. Ausnahmen gelten bei Veranstaltungen mit festen Sitzplan für Geimpfte, Genesene und Getestete. Zudem ohne Test in Bibliotheken und der Gastronomie.

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Kontaktbeschränkungen und Mindestabstand Treffen im öffentlichen Raum sind ohne Begrenzung für Angehörige aus fünf Haushalten erlaubt. Mit Negativtest dürfen 100 Personen aus beliebig vielen Haushalten zusammenkommen.

Kontaktdaten Auch bei Versammlungen und Veranstaltungen müssen die Kontaktdaten der Teilnehmern wieder einfach rückverfolgbar sein.

Testpflicht Die NRW-Landesregierung verlangt die Vorlage von negativen Corona-Tests weiterhin für den Besuch von Kulturveranstaltungen (alternativ: Sitzordnung mit Mindestabständen oder nach Schachbrettmuster), von Sportveranstaltungen in geschlossenen Räumen (alternativ: mit Mindestabständen oder Sitzordnung nach Schachbrettmuster mit höchstens 33 Prozent der Kapazität) und bei der Beherbergung von Gästen. Auch bei Ferienangeboten für Kinder und Jugendliche und bei Angeboten wie Sportfesten oder Volksfesten sind Negativtests für alle nicht geimpften oder genesenen Personen erforderlich.

Private Feiern Bei Partys und vergleichbaren Feiern kann auf Mindestabstände und Maskenpflicht verzichtet werden. Sie sind mit bis zu 100 Gästen im Freien und mit bis zu 50 Gästen in Innenräumen, dann aber nur mit Negativtestnachweis und Kontaktdatenerfassung zulässig. Bei anderen privaten Veranstaltungen erhöht sich die maximale Gästezahl auf 250 draußen und 100 innen. Voraussetzung sind auch hier ein Negativtest und eine einfacher Rückverfolgbarkeit. Draußen und drinnen am Tisch herrscht keine Maskenpflicht, wenn zusätzlich ein Sitzplan erstellt und aufbewahrt wird.

Volksfeste Ab dem 27. August sind in Inzidenzstufe 1 Volksfeste, Stadt-, Dorf- und Straßenfeste, Schützenfeste, Weinfeste und ähnliche Festveranstaltungen mit bis zu 1000 Besuchern wieder möglich, sofern sämtliche teilnehmenden Personen über einen negativen Test verfügen. Gilt auch für das Land mindestens die Inzidenzstufe 1, fällt die Besucherbegrenzung.

 Sport-Großveranstaltungen Sie sind zulässig. Zudem muss die Zuschauerzahl auf höchstens 25.000 Personen, maximal aber 50 Prozent der Kapazität beschränkt werden. Ein Test ist nicht vorgeschrieben. Wie berichtet plant der MSV Duisburg, 10.000 Zuschauer zu seinen Heimspielen zuzulassen. Außerdem ist ein Hygienekonzept vorgeschrieben, das weitere Beschränkungen vorsehen muss, zum Beispiel zum Alkoholausschank.

(atrie/egb/th/mtm/lils/mlat/dab)