1. NRW
  2. Städte
  3. Duisburg

Corona in Duisburg: Maskenpflicht nur noch von 7 bis 20 Uhr

Corona-Pandemie : 139 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden in Duisburg

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist in Duisburg ist am Donnerstag erneut leicht gesunken, bleibt aber auf sehr hohem Niveau. Die Zahl der Infizierten seit Beginn der Pandemie liegt inzwischen schon bei 10.429. Damit sind oder waren mehr als zwei Prozent der Duisburger mit Corona infiziert.

Die Zahl der Infizierten in Duisburg bleibt auf einem hohen Niveau. Derzeit (Stand: 26. November, 20 Uhr) leben 1237 Menschen in der Stadt, die an Covid-19 erkrankt sind. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz ist von 227,6 auf 225,0 nur minimal gesunken. Insgesamt haben sich in Duisburg 10.429 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. 139 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden sind dazu gekommen. 9035 Menschen gelten inzwischen als genesen, 157 sind verstorben. In Duisburg wurden bisher insgesamt 92.621 Tests durchgeführt.

 In den städtischen Fußgängerzonen und Einkaufsstraßen gilt seit Donnerstag, 22. Oktober, die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Dies galt bisher in der Zeit von 7 bis 23.30 Uhr. Ab dem 26. November gilt diese Pflicht nur noch von 7 bis 20 Uhr. Das teilte die Stadt jetzt mit. Insbesondere durch das eingeschränkte Angebot der Gastronomie ergebe sich eine geringere Aufenthaltsfrequenz von Personen in diesen Bereichen, so dass die Maskenpflicht hier nur noch bis 20 Uhr gelte.

Zur Quarantäneregelung teilt die Stadt folgendes mit: Schon bevor sie vom Gesundheitsamt kontaktiert werden, müssten sich Duisburger umgehend nach Erhalt eines positiven Coronatests in häusliche Quarantäne begeben.

Für Infizierte dauere die Isolation zehn Tage ab dem Tag, an dem der Infizierte getestet wurde. Positiv Getestete, die am neunten und zehnten Tag ununterbrochen keine Beschwerden mehr gehabt haben, dürften das Haus am nächsten Tag wieder verlassen. Ansonsten kommuniziere das Gesundheitsamt „individuell eine eventuelle Verlängerung“, so die Stadt. Die Menschen, die mit dem positiv Getesteten in einem Haushalt zusammen leben oder nahen Kontakt zu ihm hatten, müssten insgesamt für 14 Tage in Quarantäne, wieder gerechnet ab dem Datum des Tests

Der Krisenstab der Stadt Duisburg hat Ende Oktober durch eine Allgemeinverfügung festgelegt, dass im öffentlichen Raum nur noch zwei Personen zusammenkommen dürfen. Die bisherigen Ausnahmen, die in der Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen festgelegt sind, gelten auch weiterhin. Das bedeutet, dass sich mehr als zwei Personen im öffentlichen Raum nur dann aufhalten dürfen, wenn es sich

  •  ausschließlich um Verwandte in gerader Linie, Geschwister, Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner,
  •  ausschließlich um Personen aus maximal zwei verschiedenen häuslichen Gemeinschaften,
  •  um die Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen oder feste Gruppen von Kindern, die in einer Einrichtung im Sinne der Coronabetreuungsverordnung ohne Einhaltung von Mindestabständen betreut werden dürfen, oder
  •  um zwingend notwendige Zusammenkünfte aus betreuungsrelevanten Gründen handelt.

(atrie/egb/th/mtm/lils)