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Corona in Duisburg: Inzidenz erneut stark gestiegen - Stadt verschärft Quarantäneregeln

Corona-Pandemie : Inzidenz steigt drastisch, Stadt verschärft Quarantäneregeln

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Duisburg ist am Mittwoch noch einmal auf 89,6 stark gestiegen. Am Dienstag hatte sie noch bei 77,8 gelegen. Der Wert bewegt sich seit nun mehr als einer Woche nach oben. Als Konsequenz hat die Stadt nun die Quarantäneregeln verschärft.

Derzeit (Stand: 24. Februar, 20 Uhr) leben 528 Menschen in der Stadt, die an Covid-19 erkrankt sind, 69 mehr als noch am Dienstag. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz ist auf 89,6 gestiegen. Am Dienstag hatte sie noch bei 77,8 gelegen. Insgesamt haben sich in Duisburg 18.955 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Das sind 102 Neuinfektionen innerhalb eines Tages.

17.916 Menschen gelten inzwischen als genesen, 511 sind verstorben. In Duisburg wurden bisher insgesamt 158.420 Tests durchgeführt. Als Folge der rasant steigenden Zahlen hat die Stadt nun die Quarantäneanordnung wieder verschärft und folgt damit der Empfehlung des RKI.

Danach müssen sich Kontaktpersonen der Kategorie 1 unverzüglich für 14 Tage häuslich absondern – gerechnet ab dem letzten Tag des Kontaktes zum Quellfall. Aufgrund der Zunahme der besorgniserregenden SARS-CoV-2-Varianten entfällt zunächst wieder die Möglichkeit einer Verkürzung der häuslichen Absonderung durch einen negativen SARS-CoV-2-Test.

Dies gilt unabhängig davon, ob der Kontakt zu einer Person mit Mutation oder einem Wildtyp bestand. Ab dem zwölften Tag der Quarantäne empfiehlt das Gesundheitsamt, auch vor dem Hintergrund des zunehmenden Anteils an Mutationen, dringend die Testung mittels PCR oder Antigenschnelltest (POC).

Im Testzentrum "Theater am Marientor" besteht die Möglichkeit, von dem Angebot Gebrauch zu machen. Zu beachten ist jedoch, dass die Quarantänezeit auch durch ein negatives Testergebnis nicht verkürzt werden kann, so die Stadt am Donnerstag.

Der Krisenstab der Stadt hat beschlossen, die auf das Stadtgebiet Duisburg beschränkte Allgemeinverfügung zunächst bis zum 7. März zu verlängern. Das bedeutet, dass in den festgelegten Bereichen in Einkaufsstraßen die Maskenpflicht weiter gilt. Hier gelte die Pflicht zum Tragen einer Alltagsmaske, so die Stadt.

Das Coronazentrum am TaM hat zum 2. Februar seine Öffnungszeiten geändert. Von Montag bis Freitag können dort zwischen 10 und 17 Uhr Corona-Tests durchgeführt werden. Zuvor war das zwischen 8 und 16 Uhr möglich.

(atrie/egb/th/mtm/lils/mlat)