Duisburg: Callcenter schafft bis zu 250 Arbeitsplätze

Duisburg: Callcenter schafft bis zu 250 Arbeitsplätze

Ihren neuen Standort hat die buw Unternehmensgruppe jetzt im Bürogebäude Neudorfer Tor eröffnet. Bereits jetzt hat der Callcenter-Betreiber hier 45 neue Arbeitsplätze geschaffen. Zu den Kunden gehören große Firmen wie Vodafone.

Seit Mitte Dezember residiert der Callcenterbetreiber buw mit einer Niederlassung im Bürogebäude Neudorfer Tor, direkt am Ostausgang des Hauptbahnhofs und hat bereits 45 Mitarbeiter an diesem Standort. Bis Ende 2015 sollen es 200 bis 250 sein, wie jetzt bei der offiziellen Eröffnung zu erfahren war.

Bei der offiziellen Eröffnung (von links): Daniel Benzenhöfer (GF Operations), Jens Bormann, Karsten Wulf (beide Inhaber) und Oberbürgermeister Sören Link Foto: Christoph Reichwein

Pünktlich zu den Feierlichkeiten waren die letzten Arbeiten an den angemieteten Flächen abgeschlossen. Auf rund 1400 Quadartmetern, die sich über zwei Etagen erstrecken, finden Büros, Besprechungs- und Sozialräume sowie großzügig gestaltete Callcenter-Arbeitsplätze Raum. Alles wirkt modern und freundlich. Von Duisburg aus wird Kommunikation für den Großkunden Vodafone betrieben.

Unter den Gästen der Eröffnungsfeier waren auch Ralf Meurer von der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Ulrich Käser, Chef der Duisburger Agentur für Arbeit. "In den 1980er Jahren war Duisburg einer der ersten Callcenter-Pioniere. Wir haben hier noch weitere Callcenter, in der Telekommunikation und im Medizinbereich", sagte Meurer Er sehe daher die Aufgabe der Wirtschaftsförderung auch darin, auf Landesebene Lobbyarbeit für die Callcenter-Branche zu betreiben.

Ulrich Käser berichtete, dass die buw am 3\. September vergangenen Jahres grünes Licht gegeben habe für den Standort Duisburg. "Am 29\. September haben wir dann schon mit der Qualifikation der Mitarbeiter begonnen", so Käser. Insgesamt 900 Duisburger seien für die Tätigkeit angesprochen worden, 170 hätten ein Assessment Center als Auswahlverfahren durchlaufen, wovon dann fast 50 eingestellt wurden. "Das Arbeitskräftepotenzial ist da. Wir können nach wie vor viel bewegen in Duisburg", so der Chef der Arbeitsagentur.

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Eine Sonderrolle kam Oberbürgermeister Sören Link bei der Eröffnungsfeier zu: Gemeinsam mit Jens Bormann, buw-Mitbegründer und geschäftsführender Gesellschafter, durchschritt er schwungvoll ein gespanntes Willkommenstransparent - eine buw-Tradition zur Eröffnung neuer Standorte - und eröffnete damit symbolisch den buw-Betrieb in Duisburg. "Wir können Dienstleister!" Diese Botschaft gab Link den rund 100 Gästen mit auf den Weg und versprach: "Wir werden als Stadt alles tun, damit Sie weiter wachsen können, wollen und werden."

buw bietet seinen Mitarbeitern verschiedene Stundenmodelle von 20 bis 40 Wochenarbeitsstunden, gestaffelt in Fünferschritten, an. Diese dürfen für ihren Einsatz im Callcenter den Mindest-Stundenlohn erwarten zuzüglich einer durchschnittlichen Provision von 1,20 bis 1,50 Euro pro Stunde, wie Standortleiter Olenine van der Zijl erläutert. Er hatte vor 13 Jahren selbst, ursprünglich als Nebenjobber, bei buw angefangen. Er sagt: "Alle Mitarbeiter haben bei uns die Möglichkeit, sich weiter zu entwickeln."

Die buw Unternehmensgruppe ist mit annähernd 5800 Beschäftigten der größte inhabergeführte Dienstleister der Customer-Care Branche. Das Unternehmen betreibt neben Duisburg acht weitere Standorte in Deutschland, einen in Ungarn und zwei in Rumänien.

(RP)
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