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Brand an A59-Brücke bei Duisburg: Tatverdächtiger gesteht Brandstiftung an Lkw

A59-Brücke bei Duisburg : Wohnungsloser gesteht Brandstiftung

Ein 29-Jähriger hat gestanden, am vergangenen Montag einen Brand an einem Lkw unter einer Brücke der A59 in Duisburg gelegt zu haben. Durch das Feuer war die Brücke derart beschädigt worden, dass die Autobahn noch bis nächste Woche gesperrt bleiben muss.

Die Polizei hatte den Mann am Mittwoch festgenommen. Er habe im Verlauf der Vernehmungen ein Geständnis abgelegt. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten, machte er dabei detaillierte Angaben zu dem Vorfall, die zu den Spuren vom Tatort passen.

Als Motiv habe er seine schlechte Lebenssituation angegeben. Er ist laut Polizei ohne festen Wohnsitz und war erst vor kurzer Zeit aus dem Gefängnis entlassen worden. Der Haftrichter ordnete am Donnerstag Untersuchungshaft wegen Brandstiftung an.

Der jüngere Bruder des 29-Jährigen, der zunächst ebenfalls verdächtig war, wurde entlassen. Er war laut Polizei an der Tat nicht beteiligt.

Am frühen Montagmorgen hatte unter der Berliner Brücke, über die die A59 in Duisburg-Meiderich führt, ein Lkw gebrannt. Die Brücke war durch das Feuer derart beschädigt worden, dass sie in Richtung Dinslaken gesperrt werden musste. Das wird nach Angaben von Straßen.NRW auch noch bis mindestens Anfang nächster Woche so bleiben. Die Untersuchungen des beschädigten Brückenbauwerks seien noch nicht abgeschlossen. Außerdem müssten noch weitere statische Berechnungen vorgenommen werden.

(lsa)