Bombe in Duisburg entdeckt - Bombenentschärfung vertagt

An zentraler Stelle: Blindgänger in Duisburg entdeckt - Entschärfung vertagt

Am Ruhrdeich in Duisburg-Kaßlerfeld ist am Donnerstag ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Die Bombe soll zu einem anderen Zeitpunkt entschärft werden, weil das Grundwasser die Helfer vor Probleme stellt.

Um 18.30 Uhr brachen die Helfer die Maßnahme ab. In das Loch in dem die Bombe liegt, lief ständig neues Grundwasser nach. Der Fundort liegt unmittelbar an der Ruhr. Die Grube mit der Bombe soll nach Angaben der Stadt nun zugeschüttet und der Blindgänger an einem anderen, noch nicht feststehenden Tag, entschärft werden.

Der kleine Kreis markiert den Evakuierungsradius, der große die Sicherheitszone. Foto: Stadt Duisburg

Bei dem Blindgänger handelt es sich um eine amerikanische Zehn-Zentner-Bombe, die bei Sondierungsarbeiten für den Ruhrtalradweg gefunden worden war. Fachleute hatten am Nachmittag lange vergeblich versucht, das Wasser abzusaugen, schließlich aber aufgegeben.

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Von einer Evakuierung wären rund 3000 Menschen betroffen. Auch die A59 und A40 liegen in der Nähe.

(sef)