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Duisburg: Polizei zählt zwölf Fahrerfluchten an einem Tag

Straftaten in Duisburg : Polizei zählt zwölf Fahrerfluchten an einem Tag

Am Donnerstag sind in Duisburg mindestens zwölf Autofahrer geflohen, nachdem sie einen Unfall verursacht hatten. Die Polizei ermittelt und hofft auf die Hilfe von Zeugen.

Die Polizei Duisburg hat am Donnerstag die Ermittlungen zu insgesamt zwölf angezeigten Unfallfluchten mit Sachschäden aufgenommen. Die Fälle im Einzelnen:

  • Auf der Moerser Straße hat ein Autofahrer gegen 6 Uhr auf der Moerser Straße in Richtung Brücke der Solidarität einen Roller geschnitten. Der 56-Jährige geriet bei seiner Vollbremsung auf nasser Fahrbahn ins Schleudern und kippte auf einem Grünstreifen auf die Seite. Er wurde dabei nicht verletzt. Der Autofahrer setzte seinen Weg fort. Er fuhr einen weißen Wagen mit Anhänger
  • In Marxloh ist gegen 14.30 Uhr eine Autofahrerin auf einem Parkplatz an der Kaiser-Friedrich-Straße beim Rückwärtsfahren gegen ein anderes Auto gefahren. Der Wagen hielt hinter ihr. Die Frau stieg mit ihrem Kleinkind aus, wollte aber auf keinen Fall die Polizei rufen und ging weg. Ihr Auto ließ die Unbekannte stehen. Die Polizei ermittelt nun, wer gefahren ist.
  • Auf der Koopmannstraße in Meiderich ist der Fahrer eines schwarzen Mercedes S-Klasse mit Kennzeichen aus Oberhausen (OB) um 17. 55 Uhr beim Abbiegen gegen das Heck eines blauen Daimlers gestoßen. Der Mann im schwarzen Wagen fuhr einfach ohne anzuhalten weiter.
  • In neun weiteren Fällen haben Autofahrer beim Ein-oder Ausparken andere Pkw beschädigt. Zwei Mal haben aufmerksame Zeugen sofort die Polizei alarmiert und konnten so entscheidende Hinweise zu den flüchtigen Fahrern geben. Verursacher haben in zwei Fällen Zettel mit ihren Personalien hinterlassen. Das reicht allerdings nicht aus und kann vor Gericht als Fahrerflucht gewertet werden. Besser ist es, den Unfall sofort der Polizei zu melden.

Die Beamten der Duisburger Verkehrskommissariate nehmen für die Anzeigenbearbeitung unter 0203 2800 Hinweise zu den flüchtigen Unfallfahrern auf. In aktuellen Fällen werden Zeugen oder Betroffene gebeten, sich unter der 110 der Polizei melden.

(atrie)