Duisburg: Auf Autorennen auf A59 folgt Verfolgungsjagd mit der Polizei

A59 bei Duisburg: Auf Autorennen folgt wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei

Drei junge Männer haben in der Nacht zu Sonntag mit zwei BMWs und einem Mercedes in Duisburg ein Autorennen veranstaltet. Die Polizei verfolgte sie über die A59 bis nach Mülheim.

Die drei jungen Männer (21, 23, 24 Jahre) fielen einer Zivilstreife der Polizei gegen 1.35 Uhr mit ihrer riskanten Fahrweise auf. Unterwegs in zwei schwarzen 3er BMWs und einem Mercedes hatten sie laut Polizei durch lautes Motorengeheul und quietschende Reifen auf sich aufmerksam gemacht, als sie über die L1/Duisburger Straße mit hoher Geschwindigkeit auf die A59 auffuhren.

Die Beamten nahmen sofort die Verfolgung auf. Auf der Autobahn beschleunigten die drei Autos laut Polizei auf etwa 200 km/h. Vor dem Autobahnkreuz Duisburg habe der Mercedesfahrer verkehrsbedingt stark abbremsen müssen, die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und sei mit dem Heck in die Lücke zwischen zwei auf dem rechten Streifen fahrende Autos ausgeschert. Einen Zusammenstoß gab es nicht.

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Trotz des Zwischenfalls sei das Trio weiter auf die A40 in Fahrtrichtung Essen gerast. Die Beamten, inzwischen mit mehreren Wagen im Einsatz, hielten die drei Männer kurz nach der Abfahrt Mülheim-Styrum auf einem Parkplatz an der Augustastraße an. Sie verboten die Weiterfahrt, kassierten die Führerscheine ein und stellten zwei der drei Autos sicher.

Die drei Raser müssen jetzt mit einer Strafe wegen eines verbotenen Autorennens rechnen.

(mivi)