Brand in Duisburg: Tote Frau wurde Opfer eines Gewaltverbrechens

Brand in Duisburg: Frau wurde Opfer eines Gewaltverbrechens

Die Frau, die am Sonntagmorgen tot in einem brennenden Haus in Duisburg gefunden wurde, ist durch Gewalteinwirkung gestorben. Laut Staatsanwaltschaft sind der oder die Täter noch unbekannt, es gibt aber einen Verdacht.

Den bisherigen Ermittlungen zufolge kam die Frau durch ein schweres Gewaltdelikt ums Leben. Bereits nach der Obduktion am Sonntag stand fest, dass sie nicht durch das Feuer gestorben ist. "Das Opfer war bereits tot, als das Haus in Brand geriet", sagte Staatsanwalt Garip Günes-Böhm unserer Redaktion. Die Ermittler gehen dem Staatsanwalt zufolge von einem Kapitalverbrechen aus, also Totschlag oder gar Mord.

"Wir kennen die Täter noch nicht. Es gibt einen Verdacht, der sich aber noch nicht erhärtet hat", sagte Günes-Böhm.

Das Feuer war gegen 4.35 Uhr am frühen Sonntagmorgen in einer Doppelhaushälfte im Stadtteil Alt-Walsum ausgebrochen. Im Haus fanden die Feuerwehrleute die Leiche der Frau. Eine Mordkommission ermittelt.

(lsa)
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