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Duisburg: Bezirksvertreter wollen online gehen

Duisburg : Bezirksvertreter wollen online gehen

Die Kooperationspartner SPD, Grüne und Linke setzen sich für W-LAN im Sitzungssaal des Bezirksamtes Süd ein. Damit wollen sie die Papierflut stoppen und zeitgemäß arbeiten.

Wenn die Bezirksvertretung Süd im Sitzungssaal des Bezirksamtes an der Sittardsberger Allee in Buchholz tagt, dann haben fast alle Bezirksvertreter einen großen Stapel Papier vor sich liegen. Die Vorlagen und Anhänge, die die Verwaltung zu den einzelnen Tagesordnungen erarbeitet hat, liegen in ausgedruckter Form vor. Wenn es nach dem Willen der Kooperationspartner von SPD, Grünen und Linken geht, soll diese Papierflut aber bald ein Ende haben.

In ihrem Kooperationsvertrag haben die Partner festgeschrieben: "Der Sitzungssaal soll zeitnah mit W-LAN ausgestattet werden." Für den Bezirk ist dieser Vorstoß neu, für den Rat der Stadt allerdings nicht. Bereits vor zwei Jahren wurde über W-LAN diskutiert, bisher jedoch ist der Plan noch nicht umgesetzt worden.

Bezirksbürgermeister Volker Haasper möchte das Vorhaben vorantreiben und hat deshalb Kontakt zu den entsprechenden städtischen Stellen aufgenommen. "Technisch scheint das kein großes Problem zu sein", sagt Haasper. Das Problem seien die Finanzen. Das Hauptamt habe seinerzeit das Vorhaben deshalb gestoppt. Doch Haasper will nicht locker lassen, allein schon aus praktischen Gründen. "Dann muss man kein Papier mehr rumschleppen. Die Sachen sind schließlich alle online." Seit einigen Jahren schon stellt die Stadt Duisburg im Ratsinformationssystem die Unterlagen zur Verfügung. Und darauf haben selbstverständlich auch die Bezirksvertreter einen Zugriff. Was läge also näher, sich während der Sitzung die einzelnen Tagesordnungspunkt einfach per Mausklick aufzurufen, statt in den papiernen Unterlagen zu blättern.

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Volker Haasper praktiziert das bereits, ohne W-LAN im Sitzungssaal sei das aber umständlich. Da müsse er sich vorher die Unterlagen zuhause herunterladen.

Die SPD-Fraktion im Duisburger Süden setzt übrigens schon länger auf die elektronische Kommunikation untereinander. "Da kann man sich viel schneller über Termine abstimmen", sagt er.

(RP)