Duisburg: Bethesda: 1000. Baby begrüßt den neuen Chefarzt

Duisburg : Bethesda: 1000. Baby begrüßt den neuen Chefarzt

Allen Grund zur Freude hatte das Team der Gynäkologie und Geburtshilfe, denn im Bethesda Krankenhaus wurde jetzt das 1000. Baby geboren. Charlotte war bei der Geburt 3330 Gramm schwer, 53 Zentimeter groß und kerngesund.

Mit der Geburt des Jubiläumsbabys wurde gleichzeitig auch der neue Chefarzt, Prof. Dr. Hans-Joachim Muhs, zu seinem Dienstantritt begrüßt. Er konnte somit direkt den Eltern zur Geburt gratulieren und seinen Einstand mit einer runden Zahl beginnen. Erfreut nahm die Mutter, Monika Juncker, ein kleines Geschenk des Chefarztes entgegen und bedankte sich für die tolle Betreuung des Hauses. Auch die leitende Hebamme, Jutta Hörter, gratulierte dem Paar und freute sich über die 1000. Geburt im Kreißsaal.

Muhs, der sein Medizin- und Oecotrophologiestudium in Gießen absolvierte, lehrt an der Universität in Pécs in Ungarn und bildet dort viele deutsche Studenten zu Ärzten aus. Zudem doziert Muhs seit Jahren Onkologie und Ernährung an der FH in Münster. Zuletzt war er als Chefarzt im Clemenshospital in Münster tätig. Muhs hat zahlreiche Zulassungen und Zusatzweiterbildungen. Der 54-Jährige ist neben Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe auch Spezialist für Geburtshilfe, Perinatalmedizin, Operative Gynäkologie, Gynäkologische Onkologie und Perinatologe mit Spezialausbildung in der Pränataldiagnostik. Zudem ist er Palliativ- und Ernährungsmediziner. Seit 15 Jahren engagiert er sich zusätzlich bei der Deutschen Kontinenzgesellschaft und hat mehrere Brustzentren in seiner Karriere aufgebaut und etabliert. Vor allem die Kombination aus großer Geburtshilfe und dem einzigen zertifizierten Gynäkologischen Krebszentrum in Duisburg sind optimale Voraussetzungen für seine Arbeit.

Muhs möchte vor allem in seiner Chefarztposition im Bethesda-Krankenhaus die Schwerpunkte der Geburtshilfe, der Gynäkologischen Onkologie und der Behandlung von Beckenbodenschwäche ausbauen. "Die onkologische Ausrichtung ist sehr gut etabliert, auch die Geburtshilfe ist seit Jahrzehnten ein fester großer Bestandteil der Klinik. Auch der Bereich der Uro-Gynäkologie (etwa Beckenboden, Inkontinenz) soll bald ein Schwerpunkt der Klinik werden", sagt Muhs.

(RP)
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