Duisburg Berühmte Künstler neu interpretiert

Duisburg · Eine großformatige Kunstausstellung im Erdgeschoss des Malteser Krankenhauses St. Johannes-Stift in Homberg begeistert derzeit Patienten, Besucher und Mitarbeiter gleichermaßen.

 Wolfgang Müller will alle Olbilder von van Gogh nachmalen.

Wolfgang Müller will alle Olbilder von van Gogh nachmalen.

Foto: Copyright Pushkin Museum Moskau

In einem Gemeinschafts-Malprojekt der Homberger Kindertagesstätten St. Johannes, Kantstraße, St. Peter sowie den Grundschulen Kirchstraße, Ottostraße und Am Lutherpark, der Hauptschule In den Haesen, der Erich-Kästner-Gesamtschule und der Gesamtschule Ruhrort entstand eine Ausstellung voller Spannung und Kreativität.

Schülerarbeiten beeindrucken

Die Kinder und Jugendlichen interpretierten dabei bekannte Künstler wie Keith Haring, Gunther von Hagen, Paul Klee und Vincent van Gogh. Auf 14 jeweils 1,20 mal 2,75 Meter großen Bildern haben sie deren Kunstwerke nachempfunden. So inspirierte der Künstler Keith Haring mit seinen intensiven Farben die fünf- und sechsjährigen Vorschulkinder des Kindergartens St. Johannes. Die Kinder des Kindergartens an der Kantstraße gestalteten "Körperwelten aus Kindersicht" in Anlehnung an Gunther von Hagen. Beeindruckt von Paul Klees "Blauer Nacht" haben die Schüler der fünften Klassen der Erich-Kästner-Gesamtschule mit Ölpastellen und Gouachefarben in einer Mischtechnik seine Arbeiten nachempfunden.

"Kunst ist ein Mittel, mit dem sich Kinder ausdrücken können, ohne sich der Sprechsprache bedienen zu müssen", erläutert Angelika Weps von der Erich-Kästner-Gesamtschule.

Initiiert wurde die Ausstellung vom Förderverein des Malteser Krankenhauses St. Johannes-Stift. Da insbesondere das Erdgeschoss des Krankenhauses von den anstehenden Umbaumaßnahmen betroffen sein wird, wollte man eine flexible Kunstausstellung schaffen, die auch während der Bauzeit gezeigt werden kann. "Bestärkt durch den bisherigen Erfolg unserer Kunstreihe sind wir uns sicher, dass die Besucher ebenso begeistert sein werden wie bislang", sagt Dr. Anna-Maria Hübel, Mitglied des Kunstausschusses des Fördervereins.

(RP)
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