Bärbel Bas soll stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende werden

Duisburgerin soll auf Karl Lauterbach folgen : Bärbel Bas klettert die Karriereleiter weiter nach oben

Die Duisburger SPD-Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas steht in ihrer Partei vor einem weiteren Karrieresprung. In seiner Sitzung am Montag hat der Geschäftsführende Vorstand der SPD-Bundestagsfraktion in Berlin die 51-Jährige zur Nachfolgerin Karl Lauterbachs als stellvertretende Fraktionsvorsitzende für Gesundheit, Bildung und Forschung sowie Petitionen nominiert.

Die Wahl des neuen Fraktionsvorstandes findet am 24. September statt. Bärbel Bas wurde vom kommissarischen Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion, Rolf Mützenich, vorgeschlagen. „Ich habe mich sehr gefreut, als mich Rolf Mützenich am Wochenende angerufen und gefragt hat. Ich habe nicht lange überlegt und zugesagt“, berichtet Bärbel Bas.

Seit 2013 ist sie Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion, bereits seit 2009 ist sie Mitglied im Ausschuss für Gesundheit. „Gesundheitspolitik ist mein Herzensthema. Gerade mit der Reform des Risikostrukturausgleichs, der die Basis der Finanzierung der Krankenkassen ist, und der Umsetzung der Beschlüsse für eine bessere Pflege wollen wir hier noch wichtige Weichenstellungen beschließen. Und auch in der Bildungspolitik stehen wichtige Projekte an, so zum Beispiel die Modernisierung der beruflichen Ausbildung.“ Sie hoffe, bei der Wahl am 24. September eine breite Unterstützung der Fraktion zu bekommen. Bas: „Ich würde mich freuen, diese Projekte dann als stellvertretende Fraktionsvorsitzende voranzutreiben.“

(mtm)
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