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Duisburg: Alkoholverbot: viel Lob und wenig Kritik für CDU-Vorstoß

Duisburg : Alkoholverbot: viel Lob und wenig Kritik für CDU-Vorstoß

Die Pläne der CDU, ein Alkoholverbot auf der König- und Kuhstraße durchzusetzen und so die Alkoholiker, Junkies und Obdachlosen zu vertreiben, stoßen auf ein geteiltes Echo. "Ich finde den Vorstoß der CDU grundsätzlich sehr gut. Problematisch sehe ich nur die Umsetzung... Ich bezweifle, ob die Situation in der Innenstadt wirklich besser wird durch ein Alkoholverbot", schreibt Patricia Wilk auf der Facebookseite der RP Duisburg.

Nicole Walter-Zeien findet es "wirklich abstoßend, stark Betrunkene beim Pöbeln, Erbrechen und Urinieren zu sehen". Auch Fabian Schlatter berichtet von "diversen Ausscheidungen in Büro- und Geschäftseingängen" oder zwischen parkenden Autos. Für Grünen-Politiker Matthias Schneider ist der Vorschlag der CDU kein Ausweg aus der Misere, sondern "reine Diskriminierung". "Für die Lösung sozialer Probleme soll kein Geld ausgegeben werden.

Stattdessen für Ordnungsmaßnahmen." Es sei die Sozialarbeit, die fehle, schreibt er. Das sieht Benni Se anders: "Die Menschen dort wollen keine Hilfe, da bringt ein Sozialarbeiter auch nix." Marc-Oliver Schaake kritisiert die Verwaltung, die "derart tatenlos zusieht, wie sich ganze Stadtbezirke und Städte zum Negativen hin entwickeln".

(skai)