Duisburg: Airport: 41.000 Einwendungen liegen vor

Duisburg : Airport: 41.000 Einwendungen liegen vor

Der offizielle Erörterungstermin zur Kapazitätserweiterung am DüsseldorferAirport findet im Februar statt. Es gibt fast 41.000 Einwendungen.

Die umstrittene Erweiterung des Düsseldorfer Flughafens geht in die nächste Verfahrensstufe. Wie die Düsseldorfer Bezirksregierung ankündigt, findet am Montag, 13. Februar, um 10 Uhr ein offizieller Erörterungstermin zur geplanten Kapazitätserweiterung des Flughafens statt. Behandelt werden sollen an diesem Tag die Einwendungen und Stellungnahmen zum Planfeststellungsverfahren für die beantragten zusätzlichen Flugbewegungen und die baulichen Maßnahmen dafür. Der Termin findet in der Messehalle 1 der Düsseldorfer Messe statt.

Der Termin ist allerdings nicht öffentlich. Teilnahmeberechtigt sind laut Bezirksregierung neben Vertretern des Flughafens, den Fachbehörden und den Trägern öffentlicher Belange die Einwender, deren gesetzliche Vertreter oder Bevollmächtigte, sowie auch betroffene Bürger aus den umliegenden Städten, also auch aus Duisburg. Die Teilnahmeberechtigung werde am Eingang kontrolliert, heißt es. Insbesondere wegen des Fluglärms ist die Erweiterung der Kapazitäten des Düsseldorfer Flughafens gerade im Duisburger Süden umstritten.

Gegenstand des Planfeststellungsverfahrens ist die Erweiterung des Flughafens. Insbesondere die Erhöhung der Flugbewegungen in nachfragestarken Zeitstunden am Tage wie auch die Ausweitung der Nutzungsmöglichkeiten beider Start- und Landebahnen zur Abwicklung des Verkehrsaufkommens sind umstritten. Bei der Öffentlichkeitsbeteiligung haben knapp 41.000 Bürger Einwendungen erhoben. Die Zahl der Bürger, die eine individuelle Einwendung abgegeben haben, liegt bei 13.356, davon nur 70 befürwortend. 46 Behörden haben sich zum Vorhaben geäußert. Die Einwender haben bei der Erörterung nochmals die Gelegenheit, sich mündlich zu äußern, ihre bereits schriftlich eingebrachten Einwendungen und Bedenken zu erläutern und zu diskutieren. Die Stadt Duisburg hat sich ablehnend zur Kapazitätserweiterung geäußert. Sie fürchtet steigende Lärmbelästigungen durch die zusätzlichen Flüge und die stärkere Nutzung der nördlichen Landebahn.

(RPN)
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