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Duisburg: Ab April will die Targobank bauen

Duisburg : Ab April will die Targobank bauen

Rund 500 neue Arbeitsplätze entstehen in einem neuen Bürokomplex der Targobank an der Saarstraße in der Innenstadt. Die Bank investiert 25 Millionen in das Neubauvorhaben.

Im Juni 2015 sollen rund 500 Beschäftigte der Targobank in einem neuen achtstöckigen Bürogebäude an der Ecke Saarstraße / Landfermannstraße in der City ihre Arbeit aufnehmen. Direkt um die Ecke des 72 Meter hohen Targobank-Hochhauses am Harry-Epstein-Platz entsteht das neue "Targobank Quartier". Die Bank hat das Erbbaurecht für das 1640 Meter große Grundstück erworben.

Bereits im Februar soll mit dem Abbruch des alten Zollgebäudes begonnen werden, das zurzeit noch auf dem Gelände steht. Ab April soll die Fläche dann so hergerichtet sein, dass mit den eigentlichen Bauarbeiten begonnen werden kann. Die Targobank investiert nach eigenem Bekunden rund 25 Millionen Euro in das Neubauvorhaben. Es soll in Stahlbetonskelettbauweise mit Aluminium-Glas-Fassade errichtet werden.

Projektentwickler ist das in Duisburg bekannte Essener Unternehmen KölblKruse, das im Innenhafen bereits mehrere Büroimmobilien errichtet hatte. Bauunternehmer ist die Hochtief Solutions aus Düsseldorf, Architekt der in Duisburg ebenfalls nicht unbekannte Jürgen Bahl aus Hagen. Er hatte unter anderem das Gebäude des Landesamtes für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD), die "Looper"-Immobilie und "Five Boats" im Innenhafen konzipiert. Das neue Gebäude besteht aus Untergeschoss, Erdgeschoss und sechs Obergeschossen. Unterirdisch liegt die Bruttofläche bei 1800 Quadratmetern, oberirdisch bei 6778 Quadratmetern. Es gibt 14 Außenstellplätze und eine Tiefgarage mit 50 Parkplätzen.

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Einige Parkplätze mussten abgelöst werden. Die Bezirksvertretung Mitte hatte dazu wie berichtet einen entsprechenden Dringlichkeitsbeschluss gefasst. Im Erdgeschoss ist ein Empfangs-, Besprechungs- und Schulungsraumbereich vorgesehen. Die erste bis sechste Etage beherbergen Großraumbüros mit je 83 Mitarbeitern pro Stockwerk. Insgesamt sind 19 Besprechungsräume geplant — sieben im Erdgeschoss und je zwei pro Stockwerk. Auf Energieeinsparungen legt die Bank großen Wert. Der Primärenergiebedarf soll mindestens 15 Prozent unter den Vorgaben der Energieeinsparverordnung liegen.

"Wir schätzen die Targobank seit vielen Jahren als verlässlichen Partner und Arbeitgeber, der sich auch vor Ort engagiert, etwa mit dem jährlichen Firmenlauf in der Innenstadt. Das Bauvorhaben ist ein starkes Signal für den Wirtschaftsstandort Duisburg und zugleich der Beweis für die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt", sagte Oberbürgermeister Sören Link.

(RP)