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A59 Duisburg: Autobahn wird am Wochenende voll gesperrt

Flüsterasphalt für Duisburgs Verkehrsader : A59 wird am Wochenende voll gesperrt

Die A59 wird an diesem Wochenende südlich vom Kreuz Duisburg voll gesperrt. Hier bekommt die Autobahn einen neuen offenporigen Asphalt. Doch das wird nicht die einzige Sperrung der Autobahn sein.

Gleichzeitig werden Markierungsarbeiten, die Montage von Beschilderungen sowie Prüfungen an den Autobahnbauwerken des Bahnhofsvorplatzes und der Königstraße vorgenommen. Betroffen ist die Fahrtrichtung Düsseldorf vom Kreuz Duisburg bis zum Anschluss Duisburg-Wanheimerort und die Richtung Dinslaken vom Anschluss Duisburg-Wanheimerort bis zum Anschluss Duisburg-Duissern.

Die Sperrungen gelten von Freitag, 4. April, 19 Uhr, in nördlicher Fahrtrichtung und ab 20 Uhr in Richtung Süden. Das teilte der Landesbetrieb Straßen.NRW gestern mit.

Die Umleitungen sind mit dem Roten Punkt ausgeschildert. Sie führen in Richtung Düsseldorf vom Kreuz Duisburg über die A 40 über die Anschlussstelle Duiburg-Häfen und über innerstädtische Straßen bis zur Anschlussstelle Duisburg-Wanheimerort.

Sperrung auch im Sommer

In Richtung Dinslaken führt die Umleitung von der Anschlussstelle Duisburg-Wanheimerort ebenfalls über innerstädtische Straßen bis zur Anschlussstelle Duisburg-Duissern. Dort kann wieder auf die A 59 in Richtung Dinslaken aufgefahren werden.

Die Bauarbeiten an der A59 gehen im Sommer weiter. Dann wird die Autobahn erneut gesperrt. Denn die Berliner Brücke und andere Abschnitte der A59 zwischen dem Kreuz Duisburg und dem Kreuz Duisburg-Nord müssen dringend saniert werden, um die Autobahn zumindest noch 15 Jahre befahrbar zu halten.

Damit in der fünfmonatigen Sperrungszeit von Mai bis Oktober der Verkehr nicht völlig zusammenbricht, sollen die Duisburger Verkehrsbetriebe ihr Angebot ausweiten, insbesondere auf der Linie 903 zwischen der Haltestelle Watereck in Walsum und dem König-Heinrich-Platz in der City.

Während der Bauzeit soll dann in diesem Abschnitt alle fünf Minuten eine Bahn fahren. Zurzeit kommt sie alle siebeneinhalb Minuten. Auf die DVG kommen Mehrkosten von fast einer Million Euro zu.

(RP)