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A59 bei Duisburg wird gesperrt: Tipps und Umleitungen

Duisburg : Nur noch zwei Tage bis zur Sperrung der A59

Die Vorzeichen sind unübersehbar: An den Auf- und Abfahrten zur A59 zwischen dem Kreuz Duisburg und der Verbindung zur A42 stehen bereits die Absperrungen und scheinen nur noch darauf zu warten, am Mittwoch spätabends in Position gerückt zu werden. Bis Oktober werden sie dann dafür sorgen, dass kein Autofahrer in diesem Abschnitt auf die Stadtautobahn auffährt.

Anders als beispielsweise in Leverkusen, wo der dortige Oberbürgermeister (erfolgreich) alle Hebel in Bewegung setzte, um eine Vollsperrung der maroden Rheinbrücke zu verhindern, wird hier die A59 bekanntlich zwischen dem Norden und der Innenstadt für fünf Monate komplett dicht gemacht. Angeblich gibt es dazu keine Alternative, erklärte der zuständige Landesbetrieb Straßen.NRW vor einigen Wochen.

Garantiert staufreie Umleitungen für die Zeit der Sperrung gibt es für die Autofahrer nicht, es sei denn, man steigt auf die Straßenbahn um. Oder aufs Fahrrad: Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) in Duisburg lädt für den kommenden Freitag zu einer Tour ein. Die Route abseits der stark befahrenen Hauptstraßen, habe er, der ADFC erarbeitet, die Stadtverwaltung habe die Umsetzung ermöglicht, so der Verband.

Der Weg führt vom Hamborner Rathaus über verkehrsarme Nebenstraßen und über den Grünen Pfad zum Zentrum von Meiderich. Von dort geht es weiter zur Ratingseesiedlung. Um von dort über den Kanal und die Ruhr nach Duissern zu gelangen, müssen die Radler ein kurzes Stück über die stark befahrene Emmericher Straße. Auf der südlichen Seite der Ruhr kann dann weiter durch Duissern in Richtung Innenstadt wieder durch eher ruhigere Regionen geradelt werden.

Start für die geführte Tour ist am Freitag um 10.15 Uhr am Hamborner Rathaus. In der Innenstadt sind die Radler dann zum Kaffee in die Galeria Kaufhof eingeladen.

(hch)