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A59 bei Duisburg seit Montagabend wieder in beide Richtungen frei

Nach Lkw-Brand : A59 bei Duisburg seit Montagabend wieder frei

Die A59 bei Duisburg war nach einem Lkw-Brand in Fahrtrichtung Dinslaken wochenlang gesperrt. Doch seit Montagabend fließt der Verkehr wieder.

Voraussetzung für die Aufhebung der Sperrung waren positive Ergebnisse einer Betonuntersuchung und statischer Analysen. Sie sollten klären, ob die Brücke dem Verkehr standhalten kann. Sie war am 16. April beschädigt worden, als unter der Brücke ein Lkw in Flammen aufging. Ein Wohnungsloser aus Duisburg gestand wenig später, den Brand gelegt zu haben.

Seit Montagabend ist die Sperrung offiziell aufgehoben. Der Verkehr kann aber auch nach der Öffnung nicht wieder wie gewohnt fließen. Der Landesbetrieb Straßen.NRW richtete eine neue Verkehrsführung ein: In beiden Fahrtrichtungen können Autos und Lkw auf zwei Fahrstreifen fahren, allerdings auf schmalen, in Gelb markierten Fahrstreifen wie in einer Baustelle. Zudem wird auf der Brücke ein Lkw-Überholverbot eingerichtet und das Tempo auf 80 km/h beschränkt. Ziel ist es laut Straßen.NRW, die Belastung der Brücke zu verringern und weg vom Rand in die Mitte zu legen. Dazu müssen die außen liegenden Fahrstreifen der Brücke gesperrt werden.

Duisburg: A59-Brücke nach Lkw-Brand gesperrt

Einschränkungen gibt es weiterhin an den Auf- und Abfahrten: An der Anschlussstelle Duisburg-Meiderich bleibt die Auffahrt in Richtung Düsseldorf und in Richtung Dinslaken die Abfahrt gesperrt. An der Anschlussstelle Duisburg-Ruhrort ist die Auffahrt in Richtung Dinslaken gesperrt.

Zunächst war unklar gewesen, wie lange die Autobahn gesperrt bleiben muss. Die Reparaturarbeiten werden sich wohl noch länger hinziehen.

(lsa)