Duisburg: A 59: Sanierung wird jetzt vorbereitet

Duisburg : A 59: Sanierung wird jetzt vorbereitet

Die Bauarbeiten an den Brücken der A 59 werden in diesem Jahr den Verkehr in der Stadt über Monate behindern. Ab Montag gibt es einen Vorgeschmack. Die Stadtverwaltung ist auf der Suche nach Umleitungskonzepten.

IHK-Präsident Burkhard Landers hatte am Dienstag beim Neujahrsempfang der Kammer Investitionen in die Straßeninfrastruktur angemahnt. Gleichzeitig warnte er vor einem möglichen Verkehrskollaps, wenn die Brücken der A 59 ab dem Frühjahr wegen Sanierungen regelmäßig gesperrt werden müssen. Einen Vorgeschmack gibt es bereits ab Montag.

Wie der Landesbetrieb Straßen.NRW mitteilte, werden bereits von Montag, 20. Januar, bis Freitag, 24. Januar, zwischen dem Autobahnkreuz Duisburg und dem Autobahnkreuz Duisburg-Nord Georadarmessungen auf den Fahrbahnen durchgeführt. Am Samstag, 25. Januar, und am Sonntag, 26. Januar, werden dann weitere Messungen an den Brücken und Untersuchungen mit Bohrkernentnahmen im Fahrbahnbereich erfolgen. An diesem Wochenende kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen, da zeitweise eine Spur der A59 abwechselnd in beiden Richtungen gesperrt werden muss.

Diese Arbeiten sind Teil der umfangreichen Vorbereitungen für die A 59-Großbaustelle "Berliner Brücke". Die Autobahnen des westlichen Ruhrgebiets einschließlich der Brücken sind in die Jahre gekommen. Die Brücken der A 59, A 40 und A 42 wurden in den 1960er und 1970er Jahren gebaut. Der Verkehr hat sich seitdem stark verändert. Die Anzahl der Fahrzeuge auf den Straßen hat extrem zugenommen, und das Gewicht der Fahrzeuge des Schwerlastverkehrs hat sich deutlich erhöht. Das hat dazu geführt, dass einige Brücken in den kommenden Jahren verstärkt oder sogar neu gebaut werden müssen.

Auch die Fahrbahnen außerhalb der Brücken müssen aufgrund der starken Belastungen früher als ursprünglich geplant saniert werden. In diesem Jahr wird es daher wie berichtet in einem ersten Schritt eine Großbaustelle auf der A 59 geben, Maßnahmen auf der A 42 und der A 40 werden folgen. Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr wird vom 1. Mai bis 3. Oktober dieses Jahres auf der A 59 zwischen den Autobahnkreuzen Duisburg-Nord (A 42) und Duisburg (A 40) verschiedene Instandsetzungsarbeiten durchführen.

Um Verkehrsraum und Arbeitsflächen voneinander zu trennen, ist es nach Angaben des Landesbetriebes notwendig, folgende Verkehrsführungen während der Bauzeit einzurichten: 1. Mai bis 12. Juli: zwei Fahrstreifen in Fahrtrichtung Dinslaken sind offen, die Fahrtrichtung Düsseldorf ist komplett gesperrt. 13. bis 19. Juli: Beide Fahrtrichtungen sind zweistreifig befahrbar. In dieser Zeit erfolgt unter anderem der Umbau der Beschilderung. Vom 20. Juli bis zum 2. Oktober sind dann zwei Fahrstreifen in Fahrtrichtung Düsseldorf offen; die Fahrtrichtung Dinslaken ist komplett gesperrt. Die Anschlussstellen Duisburg-Ruhrort und Duisburg-Meiderich sind während der Sperrungen für die jeweilige offene Fahrtrichtung anfahrbar. Für die einzelnen Sperrphasen werden Umleitungsstrecken eingerichtet. Für die Sperrung der Fahrtrichtung Düsseldorf wir die Umleitung über die A 42, A 3 und A 40 erfolgen. Für die Sperrung der Fahrtrichtung Dinslaken wird die Umleitung über die A 40, A 3 und A 42 erfolgen. Der Landesbetrieb rechnet mit Gesamtkosten in Höhe von 51 Millionen Euro.

Aktuelle Informationen zu den Umleitungsstrecken auf www.strassen.nrw.de

(RP)