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Duisburg: A 59: nur eine Spur in Richtung Dinslaken

Duisburg : A 59: nur eine Spur in Richtung Dinslaken

Am Sonntag werden zwischen der Anschlussstelle Ruhrort und dem Autobahnkreuz Duisburg-Nord erneut Vermessungsarbeiten auf der A59 durchgeführt. In Fahrtrichtung Dinslaken steht darum zwischen 8 Uhr bis 18 Uhr nur eine Spur zur Verfügung.

Die Arbeiten sind Teil der umfangreichen Vorbereitungen für die A59-Großbaustelle "Berliner Brücke" ab Mai dieses Jahres.

Die Autobahnen des westlichen Ruhrgebiets einschließlich der Brücken sind in die Jahre gekommen. Die Brücken der A59, A40 und A42 wurden in den 1960er und 1970er Jahren gebaut. Der Verkehr hat sich seitdem stark verändert. Die Anzahl der Fahrzeuge auf den Straßen hat extrem zugenommen, und das Gewicht der Fahrzeuge des Schwerlastverkehrs hat sich erhöht. Das hat dazu geführt, dass einige Brücken in den kommenden Jahren verstärkt oder sogar neu gebaut werden müssen. Auch die Fahrbahnen außerhalb der Brücken müssen aufgrund der starken Belastungen eher saniert werden.

In einem ersten Schritt wird es darum ab Mai eine Großbaustelle auf der A59 geben, Maßnahmen auf der A42 und der A40 werden folgen. Vom 1.Mai bis 3.Oktober werden zwischen den Autobahnkreuzen Duisburg-Nord (A42) und Duisburg (A40) verschiedene Instandsetzungsarbeiten durchgeführt. Um Verkehrsraum und Arbeitsflächen voneinander zu trennen, sind Sperrungen notwendig. Vom 1. Mai bis zum 12. Juli sind nur zwei Fahrspuren in Richtung Dinslaken offen, die Gegenrichtung ist komplett gesperrt. Eine Woche lang, vom 13. bis zum 19.Juli, benötigt Straßen.NRW, um die Beschilderungen umzusetzen, bevor dann vom 20. Juli bis zum 2. Oktober die Fahrtrichtung Dinslaken komplett gesperrt wird und in Gegenrichtung zwei Fahrspuren bereit stehen.

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Die Anschlussstellen Ruhrort und Meiderich können während der Sperrungen für die jeweilige offene Fahrtrichtung genutzt werden. Für die einzelnen Sperrphasen werden Umleitungsstrecken eingerichtet. Für die Sperrungen wird die empfohlene Umleitung über die A42, die A3 und die A40 führen. Ein Großteil der ortskundigen Autofahrer wird aber mit Sicherheit versuchen, eine andere Alternative zu finden. Denn bekanntlich staut sich besonders auf der A40 werktags eigentlich immer der Verkehr. Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr rechnet für die Sanierung der Stadtautobahn mit Gesamtkosten in Höhe von 51 Millionen Euro.

(RP)