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Duisburg: 17 "Bufdis" arbeiten bei der Stadt

Duisburg : 17 "Bufdis" arbeiten bei der Stadt

Die 17 jungen Damen und Herren, die zurzeit bei der Stadt Duisburg ihr Bundesfreiwilligenjahr ableisten, sind gestern von Oberbürgermeister Sören Link im Mercatorzimmer des Rathauses empfangen worden.

Link dankte den engagierten "Bufdis" und betonte, die Stadt Duisburg würde gerne mehr von ihnen einstellen, hat aber im Moment vom Bund nur 17 Stellen bewilligt bekommen. Jugenddezernent Thomas Krützberg stellte klar, dass die muntere Truppe zeige, dass "die Jugend" sich eben nicht nur durchs "Rumchillen" oder "Komasaufen" identifizierte, sondern auch durch soziales Engagement.

Die jungen Erwachsenen sind in den Jugendeinrichtungen der Stadt beschäftigt und erhalten monatlich eine Aufwandsentschädigung von 336 Euro. Dominik Winkel erläuterte, wie er "Bufdi" wurde: "Ich möchte Erzieher werden, und da muss ich auch ein Praktikum vorweisen. Da auch das Freiwilligenjahr dazu zählt, habe ich mich dafür entschieden. Mir gefällt besonders, dass ich auch für Projekte im Jugendbereich verantwortlich sein kann." Seine "Kollegin" Ines Petzold hatte keinen Ausbildungsplatz gefunden — durch ihre jetzige Tätigkeit könnte sie sich inzwischen auch vorstellen, ebenfalls Erzieherin zu werden.

(mtm)