Duisburg: 100.000-Mark-Spende als Startkapital für die Siedlung

Duisburg : 100.000-Mark-Spende als Startkapital für die Siedlung

Während des Ersten Weltkriegs (1914 bis 1918) entstand die Idee, im Gebiet Seitenhorst, östlich der Bahnstrecke, Wohnungen für Kriegsversehrte oder die hinterbliebenen Angehörigen von Gefallenen zu errichten.

Dafür gelang es Hermann Grothe, der in Duisburg Wohnungen für Beamte errichtete, den vermögenden Freiherrn Moritz Ferdinand von Bissing, einen hohen Offizier, als Geldgeber zu gewinnen. 100. 000 Mark aus seinem Vermögen flossen in eine entsprechende Stiftung ein. Von Bissing selbst erlebte aber den Bau der Siedlung nicht mehr. Er starb schon 1917.

Die Stiftung aber wurde Hauptgesellschafter der Siedlungsgesellschaft Rheinisch-Bissingheim, die nach ihm benannt wurde.

Allerdings wurden dann ab dem Jahre 1918 auf dem vom Grafen von Spee erworbenen Gelände nach dem Vorbild der vier Jahre älteren, benachbarten Gartenstadt Wedau überwiegend Wohnungen für die zahlreichen dort lebenden Eisenbahner gebaut.

(mkw)
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