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Wie Japaner den Japan-Tag feiern: Zweite Heimat Düsseldorf

Wie Japaner den Japan-Tag feiern : Zweite Heimat Düsseldorf

Für die mehr als 7000 Japaner in der Region Düsseldorf ist morgen der Japan-Tag der Höhepunkt des Jahres. Das große Bühnen-Programm am Burgplatz und das Feuerwerk vereinen die unterschiedlichen Kulturen.Eine zweite Heimat heißt auf Japanisch "dainino kokyo". Und das ist Düsseldorf auch für Hirom Kida (54) geworden. Immerhin lebt der Generalsekretär der Japanischen Internationalen Schule - mit einigen Unterbrechungen - seit elf Jahren hier. "Es ist jedes Mal ein vertrautes Gefühl, wieder in diese Stadt zurückzukehren. Im Vergleich zu meiner japanischen Heimatstadt Tokio ist das Leben in Düsseldorf sehr ruhig. Wenn ich aus Japan komme, bemerke ich bereits am Flughafen den Unterschied", sagt Hirom Kida. Er freut sich darüber, dass der Japan-Tag die unterschiedlichen Kulturen verbindet. Auf der Bühne am Burgplatz zeigt die Japanische Schule musikalische und tänzerische Darbietungen (Bon-Tanz).

Für die mehr als 7000 Japaner in der Region Düsseldorf ist morgen der Japan-Tag der Höhepunkt des Jahres. Das große Bühnen-Programm am Burgplatz und das Feuerwerk vereinen die unterschiedlichen Kulturen.

Eine zweite Heimat heißt auf Japanisch "dainino kokyo". Und das ist Düsseldorf auch für Hirom Kida (54) geworden. Immerhin lebt der Generalsekretär der Japanischen Internationalen Schule - mit einigen Unterbrechungen - seit elf Jahren hier. "Es ist jedes Mal ein vertrautes Gefühl, wieder in diese Stadt zurückzukehren. Im Vergleich zu meiner japanischen Heimatstadt Tokio ist das Leben in Düsseldorf sehr ruhig. Wenn ich aus Japan komme, bemerke ich bereits am Flughafen den Unterschied", sagt Hirom Kida. Er freut sich darüber, dass der Japan-Tag die unterschiedlichen Kulturen verbindet. Auf der Bühne am Burgplatz zeigt die Japanische Schule musikalische und tänzerische Darbietungen (Bon-Tanz).

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p class="text">Geschäftsmann Hidenori Yoshimatsu (55) feiert den Japan-Tag mit deutschen Freunden "über den Dächern der Stadt". Vom Balkon seiner Wohnung in Rheinnähe könne man sehr gut das Feuerwerk sehen, berichtet der Inhaber des Japan-Ladens Kyoto. "Sawayaka namachi Düsseldorf", sagt er, und das bedeutet soviel wie "Düsseldorf ist eine sehr zauberhafte Stadt".

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p class="text">Damit die japanischen Landsmänner und -frauen auch in der Landeshauptstadt gut versorgt sind, hat sich Tetsuo Ohashi (53), Inhaber des Restaurants Hyuga, zum Ziel gesetzt, seine Gäste - rund 95 Prozent Japaner - mit typischen japanischen Gerichten zu verwöhnen. "Die Regel in meinem Restaurant lautet: Wie kann ich noch bessere japanische Gerichte für meine Gäste servieren", verrät Tetsuo Ohashi, und er fügt hinzu "Für mich ist Düsseldorf 'nippon' - Japan!"

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p class="text">Für Ohizuru Oba (44), die Leiterin des Japanischen Kindergartens in Niederkassel ist Düsseldorf "midori yukata na utsukushii machi - eine sehr schöne und grüne Stadt." Sie lebt seit 15 Jahren in Düsseldorf. "Wenn ich in Japan bin, läuft die Zeit so schnell vorbei. Hier ist alles langsamer, zufriedener und der Straßenverkehr ist nicht so hektisch", sagt Ohizuru Oba. Für den Japan-Tag hat sie mit Chorkindern ihres Kindergartens japanische Lieder eingeübt.

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p class="text">Auch Katsuaki Asai (66), freut sich auf den Japan-Tag. Als Bundestrainer im Aikido-Verband und Inhaber der Düsseldorfer Aikido Schule unterrichtet er europaweit mehr als 8000 Aikidoka. Beim Japan-Tag möchte er den Menschen diese Sportart näher bringen. "Düsseldorf ist 'kiraku na machi' - eine lockere, angenehme Stadt", sagt er. "Die meisten meiner Freunde und 90 Prozent meiner Schüler sind Deutsche." Denn viele Japaner seien als Geschäftsleute nur auf Zeit in Düsseldorf tätig.

Mit Besuchern aus seinem Heimatland Japan geht Katsuaki Asai gerne in die Altstadt "ein dickes, fettes Eisbein essen", aber auch ein Besuch im Benrather Schloss und im Aqua-Zoo stehen in seiner Gunst ganz oben.

(RP)