Düsseldorf: Zu viel gefangen: Kamelle zu verschenken

Düsseldorf: Zu viel gefangen: Kamelle zu verschenken

Marco Cleff möchte die vielen Süßigkeiten verschenken, die seine Tochter Rosenmontag ergattert hat.

Ohne Ende Süßigkeiten hat die Tochter von Marco Cleff beim Rosenmontagszug gefangen. Die Ausbeute an Weingummi, Schokolade, Keksen, Popcorn, Speckgummi, Bonbons, Chips und Kaugummi füllt mehrere Schüsseln. Das ist zu viel für seine kleine Prinzessin, findet Marco Cleff. Er stellte Bilder von dem Süßigkeiten-"Inferno" in die Facebook-Gruppe "Nett-Werk Düsseldorf". Hier geben sich Düsseldorfer gegenseitig Tipps und Hilfestellung. Er fragte in die Gruppe: "Wo könnten wir davon etwas an Menschen abgeben, die vielleicht nicht so viel haben?"

Die Resonanz auf seinen Post war groß. "Ich würde es an Kindergärten, Schulen oder Jugendclubs geben", kommentieren die Leute. "Die Arche Noah in Wersten freut sich bestimmt." Ein Mann schreibt mit vielen Smileys: "Beim nächsten Zahnarzt-Besuch ins Wartezimmer stellen - da freuen sich die Kinder und der Zahnarzt." Marco Cleff sagte uns gestern, dass er bereits vier Päckchen an Privatpersonen geschickt hat, bei denen die Kleinen beim Zug zu kurz gekommen sind. An welche Einrichtung die restlichen Süßigkeiten gehen, hat die Familie noch nicht entschieden.

(aka)