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Zahl der Geburten in Düsseldorf sinkt

Neugeborene in Düsseldorf : Zahl der Geburten ist leicht gesunken

Das Standesamt Düsseldorf beurkundete 2018 insgesamt 8790 Geburten. Im Vorjahr waren es 9023. Die beliebtesten Vornamen waren Greta für Mädchen und Maximilian für Jungen.

Insgesamt 8790 Geburten sind im vergangenen Jahr vom Standesamt Düsseldorf beurkundet worden – etwas weniger als im Vorjahr mit 9023. Die beliebtesten Vornamen waren für Mädchen Greta, Mila und Emma, bei den Jungen Maximilian, Paul und Noah.

Beliebteste Geburtsklinik der Stadt war das Florence-Nightingale-Krankenhaus der Kaiserswerther Diakonie, in dem 2790 Kinder geboren wurden, darunter 73 Zwillingspaare und ein Drillingspaar. Das Krankenhaus hat sechs Kreißsäle, zwei OP-Säle nur für Kaiserschnitte, eine angeschlossene Kinderklinik mit Neonatologie und eine Kinderintensivstation. Frauen können sich hier auch für eine natürliche Geburt in einem Hebammenkreißsaal entscheiden – im vergangenen Jahr nutzten 75 diese Möglichkeit. „In den letzten Jahren haben wir unser Angebot für werdende Eltern deutlich erweitert“, sagt Krankenhausdirektor Holger Stiller.

Dahinter folgte die Uniklinik, in der rund 2090 Kinder geboren wurden. Im Vorjahr waren die vier Kreißsäle der Klinik im laufenden Betrieb aufwendig saniert worden. Sie verfügen unter anderem über eine moderne CTG-Anlage, mit der Schwangere und ihre ungeborenen Kinder zentral überwacht werden können. Etwa jede fünfte Geburt an der Uniklinik gilt als Risikogeburt; in solchen Fällen wird eng mit der neonatologischen Abteilung für Neugeborene der Kinderklinik zusammengearbeitet.

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Am Evangelischen Krankenhaus wurden erneut rund 1700 Kinder geboren, im Marienhospital in Pempelfort waren es rund 920. Das Geburtshaus Düsseldorf betreute 188 Geburten, davon 102 Hausgeburten. Im vergangenen Jahr seien zwei neue Mitarbeiterinnen eingestellt worden.

1091 Geburten entfielen auf die Sana-Kliniken, davon 674 in Benrath und 417 in Gerresheim, wo der Kreißsaal wegen Hebammenmangels im November geschlossen worden war. Dabei werde es auch bis auf Weiteres bleiben, sagte eine Sprecherin des Krankenhauses auf Anfrage. Die Schließung ist am Mittwoch auch Thema im Gesundheitsausschuss der Stadt.