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Helferin in Düsseldorf angegriffen: Wohnviertel der Unfall-Schläger kein "Brennpunkt"

Helferin in Düsseldorf angegriffen : Wohnviertel der Unfall-Schläger kein "Brennpunkt"

Die 49-Jährige, die nach einem Verkehrsunfall in Flingern von Angehörigen eines Kindes schwer verletzt wurde, erholt sich nur langsam. Der Düsseldorferin steht eine Operation ihrer durch Faustschläge gebrochenen Augenhöhle bevor.

Der Fall der Unfallzeugin, die die Familie des leicht verletzten Kindes davon abhalten wollte, die Fahrerin des Wagens anzugreifen, vor den das spielende Kind gerannt war, hat bundesweit Schlagzeilen gemacht.

Insbesondere in den sozialen Netzwerken hatte der Angriff auf die Frau für Diskussionen, auch über das soziale Umfeld der Täter an der Unfallstelle an der Junkersstraße gesorgt. Sozialdezernent Burkhard Hintzsche widerspricht der Darstellung des Quartiers als sozialer Brennpunkt: Das Viertel sei zwar gekennzeichnet von hohem Migrationsanteil und vielen Tansferleistungsempfängern.

Beim Bezirkssozialdienst aber sei das Quartier eher unauffällig, die Hilfsangebote für Jugend und Familie ausreichend. "Ob sie von denen, die sie nötig hätten, angenommen werden, können wir nicht beurteilen", so Hintzsche. Die in die Jahre gekommenen Mietshäuser der städtischen Wohnungsgesellschaft sollen in den nächsten Jahren saniert werden.

(sg/arc)