Düsseldorf: Wohnungen im Norden: "Erst den Verkehr besser regeln"

Düsseldorf : Wohnungen im Norden: "Erst den Verkehr besser regeln"

Die Stadt bereitet neuen Wohnungsbau im Düsseldorfer Norden vor. Ein Perspektivpapier, das heute in der Bezirksvertretung diskutiert wird, nennt für sieben Flächen einen kurz- und mittelfristigen und für zwei weitere Flächen einen langfristigen Planungsstart.

Insider gehen unter dem Strich von einer vierstelligen Zahl neuer Wohnungen aus. Die exakte Bezifferung steht aus. Morgen wird an der Mobilen Redaktion diskutiert (siehe Kasten).

In den nördlichen Stadtteilen spielt die Versiegelung von Grün- und Freiflächen in den Diskussionen eine Rolle, mindestens genauso wichtig ist jedoch die Verkehrsfrage. "Neue Wohnungen kann es nur geben, wenn dies besser geregelt wird", sagt beispielsweise Andreas-Paul Stieber (CDU). Die Linie U 79 ist oft sehr voll und zudem unzuverlässig, die Staus auf der alten B8 und der neuen B8n sind beträchtlich. So müsse die B8n am Nordstern dringend auf zwei Spuren erweitert werden, sagt Stieber.

Als Erstes geht es um die Entwicklung am Wasserwerksweg, die die Stadt hinnehmen muss (100 Wohnungen), sowie die Fläche nördlich der Kalkumer Schlossallee. Hier könnte es eine Seniorenresidenz (Rosenhof) geben sowie eine neue Gesamtschule (die mit dem Suitbertus-Gymnasium kooperiert), auch könnte die Grundschule dorthin verlegt werden. Welchen Umfang der Wohnungsbau haben soll, ist unklar, einige hundert Einheiten werden es sein. Neben Sportflächen im Freien, die zu den Feldern hin liegen, wünschen sich die Kaiserswerther eine Dreifachsporthalle für Schulen und Vereine.

(ujr)
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