Düsseldorf: Wohnungen für die Ringelsweide

Düsseldorf: Wohnungen für die Ringelsweide

Stadtteil-Politiker befürworten die Umgestaltung des 1,5 Hektar großen Areals.

Der Plan von Stadt und Investoren, das ehemalige Industrieareal an der Ecke Oberbilker Allee / Ringelsweide umzustrukturieren, hat die nächste Hürde geschafft. Die Politiker der zuständigen Bezirksvertretung 3 haben in ihrer gestrigen Sitzung der vorgeschlagenen Änderung des Flächennutzungsplans zugestimmt. Das Gelände, auf dem einst ein Baumarkt beheimatet war, soll umgestaltet und zukünftig auch als Wohnraum genutzt werden.

Im Zuge der Öffentlichkeitsbeteiligung waren im Herbst 2014 Entwürfe für die Umgestaltung der Ringelsweide vorgestellt worden. Diese sehen unter anderem vor, dass die ehemaligen Industriebauten auf dem Gelände, unter anderem ein altes Lagerhaus, in Wohnraum verwandelt werden. Alte, aufeinandergestapelte Schiffscontainer, so die Entwürfe von Architekt Karl-Heinz Petzinka, könnten als Biergarten genutzt werden. Mehrere Bürger äußerten bei der Diskussionsveranstaltung den Wunsch für Einzelhandel vor Ort, für einen Supermarkt zum Beispiel und einen Drogeriemarkt.

Die Frage, ob und wenn ja, welche Art von Gewerbe auf dem Areal angesiedelt werden könnte, beschäftigte gestern auch die Politiker der Bezirksvertretung 3. So sprachen sich die SPD und CDU für Einzelhandel auf dem Areal aus, um den Menschen eine bessere wohnortnahe Versorgung zu ermöglichen.

Die Linke gab in der Sitzung zu Bedenken, dass die Lärmbelastung an der Oberbilker Allee / Ringelsweide sehr hoch sei. Ein Vertreter der Stadt gab an, dass ein entsprechendes Gutachten dazu positiv ausgefallen sei. Es müssten jedoch besondere Lärmschutzmaßnahmen umgesetzt werden. Die Details zur Umnutzung des Areals - auch in Sachen Lärmschutz - sollen im Bebauungsplan aufgelistet und beschrieben werden. Dieser wird voraussichtlich im Januar den Politikern vorgestellt.

(semi)