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Wieder Streit um einen Posten im Rheinbahn-Vorstand

Geschacher in Düsseldorf : Streit um einen Posten im Rheinbahn-Vorstand

Die Rheinbahn hat erneut ein Streitthema. Es geht um eine Besetzung im Mangagement.

(ujr) Bei der Rheinbahn gibt es wieder einmal Streit um einen Posten im Vorstand. Nachdem Vorstandschef Michael Clausecker und Finanzchefin Sylvia Lier gehen mussten, war mit der Berufung von Klaus Klar zum Vorstandschef und Michael Richarz zum Technikvorstand zunächst Ruhe eingekehrt. Ihre Verträge wurden gerade erst verlängert. Jetzt sind sich Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) und Teile des Aufsichtsrates uneins, wie mit der Lier-Nachfolge verfahren werden soll.

Um den Finanzbereich kümmert sich seit einigen Monaten als Interimsmanagerin Susanne Momberg. Die 61-Jährige war vorher unter anderem Finanzdirektorin beim Eisenbahnunternehmen Netinera Deutschland GmbH sowie der Deutsche-Bahn-Tochter Arriva Deutschland. Geisel ist Aufsichtsratschef und will Momberg jetzt einen längerfristigen Vorstandsvertrag geben. In einem Brief an die Aufsichtsräte macht er sich nach Informationen unserer Redaktion dafür stark.

Offenbar hat Geisel jedoch einen anderen Auftrag, wie die Aufsichtsräte Andreas Hartnigk (CDU) und Norbert Czerwinski (Grüne) betonen. Er soll über einen Headhunter weitere Kandidaten suchen. Auch aus Altersgründen, denn im Vorstand könnten sonst alle drei Personen nur noch eine Vertragsperiode erfüllen.