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Werbeaktion in Düsseldorf​: Hüpfen und tanzen am Corneliusplatz​

Werbeaktion in Düsseldorf : Hüpfen und tanzen am Corneliusplatz

Eine riesige LED-Wand steht seit Freitag vor dem Corneliusplatz in der Düsseldorfer Innenstadt. Es handelt sich um eine Werbeaktion, die Leute zum gemeinsamen Rumhüpfen animieren soll.

Der Bürgersteig und die Bänke vor dem Corneliusplatz an der Kö in der Düsseldorfer Innenstadt sind seit Freitag blockiert. Dort steht nun eine 18 Meter breite und vier Meter hohe LED-Leinwand. Aufbauen lassen hat diese die Telekom.

Passanten sollen dazu animiert werden, vor der Leinwand herumzuhüpfen und Verrenkungen zu machen. Ihre Gesichter werden dann mit einer speziellen Kameratechnik auf quietschbunte Avatare projiziert, die dann wiederum die Bewegungen auf der großen Leinwand nachahmen.

Je mehr mitmachen, desto lustiger soll das Ganze werden, wird auf der Leinwand behauptet. Mit der Aktion sollen die neuen Mobilfunktarife des Bonner Telekommunikationsunternehmens beworben werden. Bei einem Besuch vor Ort am Freitagmittag hält sich der Erfolg noch etwas in Grenzen: Nicht nur die Technik hakt noch ein wenig, auch die Zahl der Leute, die Lust auf Fitnessübungen in aller Öffentlichkeit haben, ist überschaubar. Wer dann aber doch ein Tänzchen vor der Leinwand gewagt hat, kann die Aufnahme anschließend auf sein Handy herunterladen.

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In der LED-Wand ist eine spezielle Kameratechnik integriert. Diese erkennt Bewegungen, die Menschen vor der Wand ausführen, und überträgt sie auf die digitalen Avatare. Die Technik dahinter nennt sich „Augmented Reality“ (AR). Dabei handelt es sich um das Zusammenspiel von digitalem und realem Leben. Das funktioniert manchmal über die Kamera eines Smartphones oder über eine entsprechende Brille. Die Nutzer sind bei der Augmented Reality nicht komplett von ihrer normalen Umgebung abgeschottet wie bei einer Virtual-Reality-Brille.

 Die LED-Wand am Corneliusplatz.
Die LED-Wand am Corneliusplatz. Foto: Christoph Schroeter

Bei der LED-Wand auf der Kö entsteht die AR-Erfahrung durch das Zusammenspiel einer speziellen Kameratechnik und einer 3D-Anwendung. Die Avatare werden digital erzeugt und die Mitspieler mit einer stereoskopischen Kamera erfasst, dann werden beide verschmolzen. So sehen die Menschen auf der LED-Wand ihr eigenes Gesicht im Körper der Comic-Figur. Entwickelt haben dieses AR-Erlebnis die beiden Düsseldorfer Unternehmen Do IT und Capture Media.

(csr)