Kommentar zum Rheinufer in Düsseldorf: Weniger ist manchmal mehr

Kommentar zum Rheinufer in Düsseldorf: Weniger ist manchmal mehr

Ein Konzern investiert einen einstelligen Millionenbetrag, um sich bei einer Veranstaltung am Rheinufer Besuchern zu präsentieren. Die Stadt und ihr kulturelles Angebot sind also anscheinend so attraktiv, dass sich dieses Investment rechnet.

Das ist der positive Aspekt einer bislang sehr unglücklich verlaufenen PR-Aktion der Metro AG. A uch wenn der Pavillon erst am Montag eröffnet wird, ist zu vermuten, dass das Unternehmen besser beraten gewesen wäre, seine Präsentation in reduzierter Form umzusetzen.

Unternehmen sollten die Attraktivität der Stadt für Werbezwecke nutzen können - solange die Gegenleistung und der Rahmen stimmen. Dass auch kleinere Kampagnen große Aufmerksamkeit erzeugen können, lässt sich an einem anderen Ort beobachten: Regelmäßig nutzen Unternehmen den Schadowplatz für Werbezwecke. Ein Discounter hatte dort im Frühjahr in einem simplen Container Wein präsentiert und damit ein bundesweites Medienecho erzeugt. Beschwerden von Anwohnern wurden nicht bekannt.

  • Nach Debatte um Metro-Pavillon : Gibt es zu viele Events am Rheinufer in Düsseldorf?

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