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Düsseldorf: Wenig Interesse an Veranstaltung für Gaslicht-Erhalt

Düsseldorf : Wenig Interesse an Veranstaltung für Gaslicht-Erhalt

Nur rund 40 Interessierte hatten gestern Abend den Weg in die Aula des Annette-Gymnasiums gefunden, um sich von den Stadtwerken, einem Stadtplanungsgutachter und der Verwaltung informieren zu lassen, wie in Düsseldorf und in speziellem Fall im Stadtbezirk 9 die Zukunft der Gaslaternen-Beleuchtung aussehen soll. Von den stadtweit über 14.000 Gasleuchten sollen mindestens 4000 erhalten werden. Das sieht ein Beschluss des Stadtrates vor, der im Dezember 2015 gefällt wurde. 3388 Gaslaternen stehen in Denkmalbereichs- oder Erhaltungszonen - die sollen dafür sorgen, dass der jeweilige Charakter der Siedlung erhalten bleibt - deren Gas-Zukunft gilt im Großen und Ganzen als gesetzt.

Dem Autor bei der "Kleinen Urdenbacher Post", Manfred Berner, genügte die Auskunft, dass die Gaslaternen, die in seiner Angerstraße stehen, bleiben können. Er schenkte sich nach dieser positiven Antwort den Rest der Veranstaltung. In Urdenbach gehören neben der Angerstraße die Straße Auf dem Ufer, Hochstraße und die Jägerei zur Denkmalbereichszone.

In Benrath gelten nach Angaben der Stadt hier Erhaltungsgebiete: Benrather Rathausufer, Hospitalstraße, Kaiser-Friedrich-Straße, ein Teil der Marbacherstraße sowie die Meliesallee, in der 43 Gaslaternen stehen. In Himmelgeist fällt ein Teil der Nikolausstraße unter Erhaltungsgebiet, in Wersten die Straßen Am Erlenhof, Höhscheider Straße, Hückeswagener Straße, Merscheider Straße und ein Teil der Milrather Straße. Innerhalb der Verwaltung kann man sich gut vorstellen, dass vor allem in dort angrenzenden Straßenzügen die Gaslichter erhalten bleiben.

Hingegen gibt es weder in Hassels, noch in Holthausen und Reisholz Erhaltungsgebiete. Dabei stehen dort 319 (Hassels) - davon 45 in der Hasselsstraße - ,193 (Holthausen) sowie 130 (Reisholz) Gaslichter. Doch auch in diesen drei Stadtteilen könnten Gasleuchten erhalten bleiben; das fordert allerdings ein Engagement der Anlieger. Denn die Verwaltung sammelt nun Straßenzüge, die zu den gesetzten hinzukommen könnten.

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Übrigens geht es nicht nur um den Erhalt der Alt-Düsseldorfer Leuchte, auch wenn es sie stadtweit 4300 Mal gibt, sondern um einen Querschnitt aller gasbetriebenen Laternen. In den Straßen, in den heute gasbetriebene Alt-Düsseldorfer stehen und die nicht in die Erhalt-Bereiche aufgenommen werden, werden elektrifizierte Alt-Düsseldorfer-Laternen aufgestellt.

(RP)