Weihnachtswunderzeit im Bürgerhaus in Düsseldorf-Reisholz

Großer Zuspruch im Bürgersaal Reisholz: Besinnliches Konzert zum Mitmachen

Bereits beim Betreten des großen Saals im Bürgerhaus Reisholz verbreitete sich richtige Vorweihnachtsstimmung.

Zwar kamen die Gäste an einem typisch verregneten Herbsttag im Reisholzer Bürgerhaus an, doch nach dem Konzert „Weihnachts­wunderzeit“ gingen viele mit Vorfreude im Herzen aus dem Saal. Nadja Karasjew, Laura Hollger und Tobias „Tobi“ Sykora begeisterten am Sonntag sowohl Kinder als auch deren Mütter und Väter mit Musik und einer vorweihnachtlichen Geschichte.

Bereits beim Betreten des großen Saals im Bürgerhaus verbreitete sich richtige Vorweihnachtsstimmung. Das Licht ist gedämpft, vor dem roten schweren Vorhang stehen Geschenke, es wirkt sehr gemütlich. Ganz vorne sitzen Kinder auf Matratzen, die Eltern haben hinter ihnen an mit Tannenzapfen und Kerzen dekorierten Tischen Platz genommen. Für Nadja, Laura und Tobi ist es erst der zweite Auftritt mit dem neuen Programm aus ihrer Reihe „Weltenentdecker“. Bevor es losgeht, fragt Nadja die Kinder erst, ob sie die Instrumente der Musiker kennen. Lauras Gitarre wird problemlos erkannt, während Tobis Cello erst mit einer Geige verwechselt wird. Es ist einer der vielen Momente, in dem die Musiker insbesondere ihre jungen Zuschauer im Stück miteinbeziehen.

Schließlich fängt Nadja am Mikrophon an, die Geschichte des kleinen Weltenentdeckers zu erzählen. Für diesen hat die Weihnachtszeit schon begonnen, im ersten Lied „Es ist soweit“ singt sie unter anderem vom Öffnen des Adventskalenders. Insgesamt zehn Lieder spielt die Gruppe, alle wurden von der Sängerin und ihrem Mann selbst geschrieben und komponiert.„Ich glaube, beim Publikum kommt das dritte Lied ‚Der gruselige Kratzeschal‘ besonders gut an“, meint Gitarrespielerin Laura. Tatsächlich müssen viele Eltern darüber lachen, als Nadja mit Gestik untermalt, wie ungerne Kinder Thermostrümpfe oder kratzige Schals anziehen.

Der dreijährige Anton und die sechsjährigen Clara mögen das Lied „Schneemann Seemann“ über den Schneemann, den der kleine Weltenentdecker baut, besonders gern. Und auch der „Schlitterschlotter­schlittschuh“-Song gefällt ihnen: „Ich habe jetzt auch Lust, Schlittschuh zu fahren“, sagt Anton. Ein Höhepunkt ist außerdem das Lied „Winterball im Märchenland“ – der Favorit des Cellospielers Tobi. Denn dabei tanzen die Kinder im Refrain mit. Gemeinsam machen sie einen Hexenfinger bei der Strophe zu Hänsel und Gretel und strecken sich, wenn es heißt „Goldesel, reck dich“.

„Für uns ist das beste an so einem Auftritt, zu sehen, dass die Kinder Spaß haben“, meint Laura. „Wenn sie bei dem Tanz so mitmachen, wie wir uns das vorher überlegt und gewünscht haben, ist das einfach toll.“ Nach dem Konzert gibt es die Gelegenheit, eine CD mit allen Liedern und einer ausführlicheren Geschichte zu kaufen.

Diese und Informationen zu weiteren Auftritten gibt es unter www.weltenentdecker.com.

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