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Wehrhahn-Anschlag in Düsseldorf 2000: Live-Blog zur Pressekonferenz

Polizei informiert über Hintergründe : Ralf S. soll mit Wehrhahn-Anschlag geprahlt haben

PK zum Haftbefehl nach dem Wehrhahn-Anschlag

Die Polizei hat am Mittwoch Einzelheiten über den Tatverdächtigen Ralf S. bekannt gegeben, der den Bombenanschlag im Jahr 2000 an der Haltestelle Düsseldorf-Wehrhahn begangen haben soll. Er soll mit seiner Tat geprahlt haben. Ein weiteres Indiz: eine Kölner Zeitung.

  • 50-Jähriger soll TNT-Bombe mit Fernzünder gezündet haben
  • Fremdenfeindlichkeit wahrscheinliches Motiv
  • Ralf S. prahlte mehrmals mit seiner Tat
  • Kölner Zeitung in Plastiktüte wichtiges Indiz

Alle weiteren Infos im Blog-Protokoll

  • 2/1/17 3:56 PM
    Mehr Informationen zum Haftbefehl und zum Wehrhahn-Anschlag gibt es weiterhin auf RP Online und in der Rheinischen Post.
  • 2/1/17 3:47 PM
    Vieles ist jetzt klarer als am Vormittag. Aber die Ermittler haben auch viele konkrete Details zurückgehalten - wohl, um die Ermittlungen gegen Ralf S. nicht zu gefährden. Die nächsten Wochen werden vielleicht weitere Erkenntnisse bringen.
  • 2/1/17 3:44 PM
    Die Pressekonferenz ist nun beendet.
  • 2/1/17 3:44 PM
    Die Wohnung, in der Ralf S. die Bombe gebaut haben soll, habe er für ein halbes Jahr angemietet. Dort seien schon damals Hinweise auf die Tat gefunden worden, aber keine zwingenden Hinweise auf seine Täterschaft. "Herr S. war Militariahändler", so Ermittler Udo Moll als Erklärung.
  • 2/1/17 3:42 PM
    Der Tatverdächtige sei aus der Bundeswehr als Zeitsoldat ausgeschieden, weil sein Vertrag nicht verlängert wurde. Daran sei nichts ungewöhnliches gewesen.
  • 2/1/17 3:41 PM
    Den Vorfall mit den Neonazis an der Sprachschule habe man damals nicht mit dem Anschlag in Verbindung gebracht, weil dazwischen acht Monate lagen, sagt Staatsanwalt Herrenbrück.
  • 2/1/17 3:38 PM
    Ralf S. sei im kleinkriminellen Bereich vorbestraft. Er sei arbeitslos, so Ermittler Udo Moll.
  • 2/1/17 3:37 PM
    Es gebe keine Anhaltspunkte dafür, dass S. in rechtsradikalen Organisationen aktiv gewesen sei. Auch nachrichtendienstlich sei er nicht in Erscheinung getreten, so Staatsanwalt Ralf Herrenbrück.
  • 2/1/17 3:35 PM
    Vor dem Haftrichter habe der Tatverdächtige die Tat bestritten. Sein Verteidiger habe ihm dann geraten, zunächst zu schweigen.
  • 2/1/17 3:34 PM
    Warum kam es erst jetzt zur Festnahme? Ralf Herrenbrück: Bei Indizien komme es nicht auf die Menge an, sondern auf eine undurchdringliche Kette. Den Ausschlag habe für ihn gegeben, dass Ralf S. vorher und hinterher mit der Tat geprahlt habe. Gerade die Ankündigung sei ein wichtiger Faktor, denn S. habe die Tat in ihren wesentlichen Zügen beschrieben.
  • 2/1/17 3:31 PM
    Die Polizei gehe von einem Einzeltäter aus, so Moll weiter.
  • 2/1/17 3:30 PM
    DNA-Untersuchungen am Geländer vor wenigen Jahren hätten keine neuen Erkenntnisse gebracht. Man untersuche aber gerade eine neue DNA-Probe des Tatverdächtigen, so Ermittler Udo Moll.
  • 2/1/17 3:29 PM
    Insofern glaube er nicht, dass man damals anders hätte ermitteln können.
  • 2/1/17 3:29 PM
    Hätte man die Tat damals schon klären können, fragt ein Journalist. Details zu den neuen Zeugenaussagen könne er nicht geben, so Staatsanwalt Herrenbrück. Eine der Zeugen habe auf Druck des Verdächtigen damals vermutlich gelogen, jetzt aber die Wahrheit gesagt.
  • 2/1/17 3:25 PM
    Soweit die Statements der Ermittler. Nun dürfen die Medienvertreter nachfragen.
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